Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 5.-8. Bändchen (1846) Mémoires d'un médecin
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in welche ich, wie ſie wiſſen, meine ECitelkeit ſetze, wie ha⸗ ben Sie ſich für mich benommen? 4

So gut als immer möglich.

Herr von Sartines, Sie ſind nicht offenherzig.

Ah! Madame, Sie thun mir Unrecht! wer fand für Sie im Hintexgrunde einer Taverne, und zwar in weniger als zwei Stunden, den Vicomte Jean, deſſen Sie bedurften, um ihn, ich weiß nicht wohin, oder ich weiß vielmehr wohin zu ſchicken?

Es wäre beſſer geweſen, Sie hätten mich meinen Schwager, einen Mann der, mit der königlichen Familie von Frankreich verbunden iſt, verlieren laſſen! ſagte Madame Dubarry lachend.

Madame, das ſind doch lauter Dienſte.

Ja, vor drei Tagen, für vorgeſtern; doch was tha⸗ ten Sie geſtern für mich?

Geſtern, Madame?

Ohl Sie mögen immerhin ſuchen. Geſtern war der Tag, um gegen Andere gefällig zu ſein.

Ich verſtehe Sie nicht, Madame.

Ohl ich verſtehe mich ſehr wohl. Sprechen Sie, was haben Sie geſtern gethan?

Morgens oder Abends?

Zuerſt Morgens.

Morgens habe ich wie gewöhnlich gearbeitet.

Bis um welche Stunde haben Sie gearbeitet?

Bis um zehn Uhr.

Hernach?

Hernach ließ ich einen von meinen Freunden von Lyon zum Eſſen bitten, der gewettet hatte, er komme nach Paris, ohne daß ich es erfahre, den jedoch mein Diener an der Barriére erwartete.

Und nach dem Mittageſſen?

Schickte ich dem Polizeilieutenant Seiner Majeſtät des Kaiſers von Oeſterreich die Adreſſe eines berüchtigten Diebes, den er nicht finden konnte. Und dieſer war?