Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 5.-8. Bändchen (1846) Mémoires d'un médecin
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7 Der Bruder und die Schweſtſetzten ihr Geſpräch in ihrem Patois fort.

Gut, ſagte plötzlich der Vicomte, während er ſich

aus dem Wagen neigte und rückwärts ſchaute. Was? fragte Chon.. Das arabiſche Pferd folgt uns. Was für ein arabiſches Pferd? Das, welches ich kaufen wollte. Ah! ſagte Chon,es wird von einer Frau ge⸗ ritten. Oh! das herrliche Geſchöpf! Von wem ſprichſt Du?... Von der Frau oder

von dem Pferd?

Von der Frau.

Rufe ihr doch, Chon; ſie hat vielleicht weniger Angſt vor Dir, als vor mir... Ich gäbe tauſend Pi⸗ ſtolen für das Pferd.

Und für die Frau? fragte Chon lachend.

Ich würde mich für ſie zu Grunde richten...

Aber in einen weißen Mantel gehüllt, die Stirne von einem grauen Filzhute mit langen Federn beſchattet, flog die junge Frau mit den ſchwarzen Augen wie ein Pfeil auf dem Rande des Weges hin und rief:

Avanti! Dſcherid! avanti!

Es iſt eine Italienerin, ſagte der Vicomte.Mord und Tod, was für eine ſchöne Frau! wenn ich nicht ſo ſehr litte, würde ich aus dem Wagen ſpringen und ihr nachlaufen.

Ich kenne ſie, ſprach Gilbert.

Ahl dieſer kleine Bauer iſt alſo der Almanach der Provinz? Er kennt Jedermann.

Wie heißt ſie? fragte Chon.

Sie heißt Lorenza.

Und wer iſt ſie? Es iſt die Frau des Zauberers. Welches Zauberers?

Des Baron Joſeph Balſamo.

Der Bruder und die Schweſter ſchauten ſich an.