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„Glückliche Reiſe, Herr Jean Dubarry!“
Der Wagen entfernte ſich eiligſt.
„Tauſend Donner!“ ſprach der Vicomte unter Gri⸗ 4 maſſen,„weißt Du, daß ich furchtbar leide, kleine Chon.“
„Auf der erſten Station laſſen wir einen Arzt kom⸗. men, während dieſes Kind frühſtückt,“ antwortete Chon?
„Ah! es iſt wahr,“ ſprach Jean,„wir haben noch* nicht gefrühſtückt. Mir, was mich betrifft, benimmt der 4 Schmerz den Hunger; ich habe nur Durſt.“
„Willſt Du ein Glas La⸗Cote⸗Waſſer trinken?“
„Meiner Treue, ja, gib.“
„Mein Herr,“ ſagte Gilbert,„dürfte ich es wagen, Ihnen eine Bemerkung zu machen.“
„Immerhin.“
„Die Liqueurs ſind ein ſehr ſchlechtes Getränke in 1 der Lage, in der Sie ſich befinden.“ 3
„Ahl wirklich?“ 3 1
Dann ſich gegen Chon wendend, fragte der Vicomte: 5
„Dein Philoſoph iſt alſo ein Arzt?“ 4
„Nein, mein Herr, ich bin kein Arzt; ich werde es eines Tags ſein, wenn es Gott gefällt,“ antwortete Gil⸗ dert;„doch ich habe in einer Abhandlung, zum Gebrauch der Kriegsleute, geleſen, das Erſte, was man einem Ver⸗ wundeten verbieten müſſe, ſeien Liqueurs, Weine und Kaffee.“ 3 „Ah! Sie haben das geleſen. Nun! ſprechen wir nicht mehr davon.“ 8„Wenn mir der Herr Vicomte ſein Sacktuch geben wollte, ſo würde ich es in dieſe Quelle tauchen; er würde ſeinen Arm ſodann mit der benetzten Leinwand um⸗ wickeln und eine große Erleichterung fühlen.“
„Thun Sie das, mein Freund, thun Sie das,“ ſagte Chon;„Poſtillon, halt!“ rief ſie.
Der Poſtillon hielt; Gilbert tauchte das Sacktuch des Vicomte in den Bach. 11
„Dieſer Junge wird uns furchtbar zur Laſt fallen, ¼ wenn wir ſprechen wollen,“ ſagte Dubarry.“
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