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85„Mein Herr,“ Srr der junge Mann,„ich wäre in Verzweiflung, wenn ich zur Laſt ſiele.“
„Ruhig, Jean,“ ſprach Mademoiſelle Chon,„laß mir meinen kleinen Philoſophen.“
„Bei Gott! er mag auf den Bock ſteigen!“
Gilbert entgegnete erröthend:
„Ich bin kein Lackei, um auf den Bock zu, ſteigen.“
„Sieh da!“ machte Jean.
„Laſſen Sie mich ausſteigen, und ich werde aus⸗ ſteigen.“
„Ei, tauſend Teufel! ſteigen Sie aus,“ rief Dubarry.
„Nein, nein; ſetzen Sie ſich mir gegenüber,“ ſagte Chon, indem ſie den jnngen Mann am Arm zurückhielt, „auf dieſe Art werden Sie meinen Bruder nicht beläſtigen.“
Dann flüſterte Sie dem Vicomte zu:
„Er kennt den Mann, der Dich verwundet hat.“
Ein Blitz der Freude zuckte in den Augen des Vi⸗ comte.
„Sehr gut, dann mag er bleiben. Wie heißt der Herr?“
„Philipp von Taverney.“
In dieſem Augenblick kam der junge Officier an dem Wagen vorüber.
.„Ah! Sie hier, mein kleiner Gendarme, rief Jean; „Sie ſind zu dieſer Stunde ſehr ſtolz, doch die Reihe kommt an Jeden.“
„Das werden wir ſehen, wenn Ihnen die Sache Ver⸗ gnügen macht, mein Herr,“ entgegnete Philipp un⸗ empfindlich.
„Ja, ja, das werden wir ſehen, mein Herr Philipp von Taverney,“ rief Jean, und er ſuchte die Wirkung, die ſein Name, ſo unvermuthet ausgeſchleudert, auf den jungen Mann hervorbringen würde, zu erhaſchen.
Philipp erhob wirklich den Kopf mit einem lebhaften Erſtaunen, in das ſich ein leichtes Gefühl der Unruhe miſchte; doch er faßte ſich ſogleich wieder, nahm ſeinen Hut auf das Anmuthigſte ab und rief: 3


