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tenant,„es iſt eine perſönliche Angelegenheit. Auf, mein Herr Vicomte, ich bin zu Ihren Befehlen!’“— 3
Mademoiſſelle Chon ſtieß ſchrille Schreie aus, Gilbert hätte, um ſich beſſer verbergen zu können, gewünſcht, der Wagen wäre ſo tief wie ein Brunnen geweſen...—
Jean begann den Angriff. Er beſaß eine ſeltene Gewandtheit, in dieſer Waffenübung, welche weit mehr Berechnung als körperliche Geſchicklichkeit erfordert. Doch der Zorn beraubte den Vicomte ſichtbar eines Theils ſeiner Kraft. Philipp ſchien im Gegentheil ſeinen Degen wie ein Stoßrappier zu handhaben und ſich in einem Fecht⸗ ſaale zu üben.
Der Vicomte wich zurück, rückte vor, ſprang rechts, ſprang links, und ſchrie, während er weit ausſiel, nach der Manier der Regimentsfechtmeiſter.
Feſt und unbeweglich wie eine Statue, die Zähne an einander geſchloſſen, das Auge erweitert, hörte und er⸗ rieth Phigp im Gegentheil Alles.
Jedes ſchwieg und ſchaute, Chon wie die Anderen.
Zwei oder drei Minuten lang dauerte der Kampf, ohne daß alle die Finten, alle die Schreie, alle die Aus⸗ weichungen von Jean einen Erfolg hatten, aber auch ohne daß Philipp, der ohne Zweifel das Spiel ſeines Gegners ſtudirte, ein einziges Mal weit ausfiel. 3
Plotzlich machte der Vicomte Jean einen Sprung rückwärts und ſtieß einen Schrei aus.
Zu gleicher Zeit färbte ſich ſeine Manchette mit Blut, und raſche Tropfen floßen an ſeinen Fingern hinab.
Philipp hatte mit einem Gegenſtoß den Vorderarm ſeines Feindes durchbohrt.
„Sie ſind verwundet, mein Herr,“ ſagte er.
„Alle Donner und Teufel, ich füͤhle es wohl!“ rief Jean erbleichend und ließ ſeinen Degen fallen. hhi d hob ihn auf, gab ihm denſelben zurück, und prach: 3 „Gehen Sie, mein Herr, und machen Sie keine ſolche Tollheiten mehr.“


