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„Das iſt ärgerlich.“
„Und,“ fuhr der Reiſende fort, ohne ſich um die Un⸗ terbrechung des Poſtmeiſters zu bekümmern,„und da die Frau Dauphine erſt dieſen Abend hier ſein wird...“
„Sie ſagen?“— verſetzte der Poſtmeiſter ganz beſtürzt.
„Ich ſage, daß die Pferde vor der Ankunft der Frau Dauphine zurückgekehrt ſein werden.“
„Mein Herr,“ rief der arme Mann,„ſollten Sie zufällig die Prätention haben 24—
„Bei Gott!“ ſagte der Vicomte, während er unter den Schoppen trat,„ich werde mich wohl geniren; wart
„Aber mein Herr...“
„Nur drei. Ich verlange nicht acht Pferde, wie die Königlichen Hoheiten, obgleich ich das Recht dazu habe .. wenigſtens durch Verbindung; nein, drei genügen mir.“ 3
„Doch Sie werden nicht eines bekommen,“ rief der Poſtmeiſter und ſtürzte zwiſchen die Pferde und den Fremden.
„Lümmel!“ ſagte der Vicomte vor Zorn erbleichend, „weißt Du, wer ich bin?“
„Vicomte,“ rief die Stimme von Chon,„Vicomte, im Namen des Himmels, keinen Scandal!“ 3
„Du haſt Recht, meine gute Chon, Du haſt Recht.“
Dann nach kurzem Nachdenken:
„Vorwärts, keine Worte, zur Sache.“
Und er wandte ſich mit der höflichſten Miene zum Wirthe um und ſagte:
„Mein lieber Freund, ich will Ihre Verantwortlich⸗ keit ſicher ſtellen.“ 1
„Wie dies?“ fragte der Wirth, trotz des freundlichen Geſichtes, das er bei dem Vicomte wahrnahm, nur wenig beruhigt.
„Ich werde mich ſelbſt bedienen. Hier ſind drei Pferde von vollkommen gleichem Wuchſe. Ich nehme Sie.“
„Wie! Sie nehmen Sie?“
„Ja.“*


