Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 1.-4. Bändchen (1846) Mémoires d'un médecin
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darum zu bekümmern, ob ſie ihren Schützling dadurch verletzte, oder ihm ſchmeichelte. Und wo haſt Du ihn gefunden? Auf der Landſtraße. Doch es handelt ſich nicht um dieſes. 4

Es iſt wahr, antwortete derjenige, welchen man Jean nannte.Nun, unſere alte Gräfin von Bearn?

Das iſt abgemacht.

Wie, es iſt abgemacht?

Ja, ſie wird kommen.

Sie wird kommen?

Ja, ja, ja, machte Mademoiſſelle Chon mit dem Kopfe.

Dieſe Scene ging immer vom Fußtritt zum Kiſſen der Chaiſe vor.

Was haſt Du ihr denn erzählt? fragte Jean.

Ich wäre die Tochter ihres Advokaten, des Meiſter Flageot, ich käme durch Verdun und hätte den Auftrag, ihr von meinem Vater zu melden, daß ihr Prozeß in das Regiſter eingetragen werde. 3

Das iſt Alles?

Ja, doch ich fügte bei, die Einregiſtrirung mache ihre Gegenwart in Paris unerläßlich.

Was that ſie ſodann?

Sie riß ihre grauen Augen weit auf, ſchlürfte ihren Tabak, behauptete, Meiſter Flageot ſei der erſte Mann der Welt, und gab Befehle zu ihrer Abreiſe.

Das iſt herrlich, Chon! Ich mache Dich zu meinem außerordentlichen Botſchafter. Wollen wir nun früh⸗ ſtücken?

Allerdings, denn dieſes unglückliche Kind ſtirbt vor

Hunger; doch geſchwinde, nicht wahr?

Warum denn?

Weil man dort kommt!

Die alte Prozeßkrämerin! bah! wenn wir ihr nur zwei Stunden voran ſind und Zeit haben, mit Herrn von Maupeon zu ſprechen.

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