Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 1.-4. Bändchen (1846) Mémoires d'un médecin
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Parbleu! wecke ſie auf.

Oh mein Herr, niemals.

Nun, ſo werde ich ſie ſelbſt aufwecken. Warte, warte.

Und der Mann, der Seine Majeſtät zu vertreten vor⸗ gab, ging näher hinzu, um mit einer langen Neitpeitſche mit ſilbernem Knopfe an einen oberen Laden zu klopfen.

Doch die bereits erhobene Hand ſenkte ſich wieder, ohne nur an dem Laden anzuſtreifen, denn in demſelben Augenblick gewahrte er eine Chaiſe, welche im letzten Trabe von drei erſchöpften Pferden herbeifuhr.

Das geübte Auge des Fremden erkannte ſogleich die Felder des Wagens und er eilte ihm mit einem Laufe entgegen, der dem arabiſchen Pferde, nach deſſen Beſitz er trachtete, Ehre gemacht hätte.

Dieſer Wagen war die Poſtchaiſe, welche die Rei⸗ ſende, den Schutzengel von Gilbert, führte.

Als der Poſtillon den Mann ſah, der ihm Zeichen machte, war er, da er nicht wußte, ob ſeine Pferde noch bis zur Station gehen könnten, entzückt, anhalten zu dürfen.

Chon, meine gute Chon! biſt Du es endlich? Guten Morgen! guten Morgen!

Ich ſelbſt, Jean, antwortete die Reiſende, welche mit dieſem ſeltſamen Namen angerufen wurde,was machſt Du da?

Bei Gott! eine ſchöne Frage, ich warte.

Und der Hercules ſprang auf den Fußtritt, umfaßte durch die Oeffnung des Kutſchenſchlages die junge Frau mit ſeinen langen Armen und bedeckte ſie mit Küſſen.

Plötzlich erblickte er Gilbert, der keine von den Be⸗

iehungen kannte, welche zwiſchen dieſen zwei neuen Per⸗ a beſtanden, die wir in Scene geſetzt haben, und ein ſo verdrießliches Geſicht machten, wie ein Hund, dem man einen Knochen wegnimmt. ¹

Halt, ſagte er,was haſt Du da aufgeleſen?

Einen äußerſt veluſtigenden kleinen Philoſophen,

antwortete Mademoiſelle Chon, hm f im Geringſten