Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 1.-4. Bändchen (1846) Mémoires d'un médecin
Einzelbild herunterladen

Und ich wiederhole Euch, daß ich dieſes haben will. Kein ſchlechter Geſchmack, ein arabiſches Pferd. Ein Grund mehr, daß es mich gelüſtet, es zu kaufen.

Es iſt wögli daß es Sie gelüſtet, dieſes Pferd zu kaufen, doch leider iſt es nicht verkäuflich.

Wem gehört es denn?

Sie ſind ſehr neugierig!

Und Du biſt ſehr ſchweigſam.

Nunl! es gehört einer Perſon, die bei mir wohnt und dieſes Thier liebt, wie ſie nur ein Kind lieben könnte.

Ich will mit dieſer Perſon ſprechen.

Sie ſchläft.

Iſt es ein Mann oder eine Frau?

Es iſt eine Frau.

Nun, ſo ſage der Frau, wenn ſie fünfhundert Piſtolen nöthig habe, ſo werde man ſie ihr für dieſes Pferd geben.

Oh! oh! rief der Bauer, die Augen weit aufſper⸗ rend,Aufhunden Piſtolen, das iſt ein hübſcher Pfennig.

Füge bei, wenn Du willſt, der König hat Luſt zu dieſem Thiere.

Der König? In Perſon. Gehen Sie doch, Sie ſind wohl nicht der König. Nein, aber ich vertrete ihn. Sie vertreten den König? ſprach der Bauer, ſeinen Hut abnehmend. GMach' geſchwinde, Freund, der König habe große Eile. Und der Hercules warf einen beobachtenden Blick auf die Landſtraße. Seien Sie unbeſorgt, ſagte der Bauer,wenn die Dame aufgewacht iſt, werde ich ihr zwei Worte zuflüſtern. Ja, aber ich habe nicht Zeit, zu warten, bis ſie aufgewacht iſt. Was iſt dann zu thun?