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263 Art das ungeduldige Thier ausſchleuderte, kehrte er auf
ſein Obſervatorium zurück und überſchaute die immer noch verlaſſene Landſtraße.
Als er noch nichts kommen ſah, klopfte er endlich an den Laden. 4
„Hollah! Ihr Leute!“ rief er.
„Wer klopft?“ fragte eine männliche mme.
Und der Laden öffnete ſich. 1
„Mein Freund,“ ſagte der Fremde,„wenn Ihr Euer Pferd verkaufen wollt, ſo iſt der Käufer gefunden.“
„Sie ſehen wohl, daß kein Strohwiſch am Schweife hängt,“ antwortete den Laden wieder ſchließend eine Art von Bauern.
Dieſe Antwort ſchien den Fremden nicht zu befriedi⸗ gen, denn er klopfte zum zweiten Male.
Es war ein Mann von etwa vierzig Jahren, groß und kräftig, mit rother Geſichtshaut, blauem Barte und knorriger Hand unter einer großen Spitzenmanchette. Er trug einen galonnirten Hut ſchief aufgeſetzt, nach der Mode der Provinzofficiere, welche die Pariſer erſchrecken wollen
Er klopſte zum dritten Male und ſagte ſodann un⸗ geduldig werdend:
„Wißt Ihr, daß Ihr gar nicht höflich ſeid, mein Lieber, und daß ich Euern Laden ſogleich einſtoßen werde, wenn Ihr ihn nicht öffnet?“
Der Laden öffnete ſich wieder bei dieſer Drohung und daſſelbe Geſicht erſchien.
„Wenn man Ihnen aber ſagt, daß das Pferd nicht verkäuflich iſt,“ erwiederte zum zweiten Male der Bauer. „Was Teufels! das muß Ihnen genügen!“
t fLun wenn ich Euch ſage, daß ich eines Läufers be⸗ arf!“
„Wenn Sie eines Läufers bedürfen, ſo gehen Sie auf die Poſt. Es ſind dort ſechzig aus den Ställen Sei⸗
ner Majeſtät und Sie haben die Wahl. Doch laſſen Sie
das Pferd der Perſon, die r eines beſitzt.“


