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und das Geräuſch eines ſchwerfällig auf den Boden fal⸗ lenden Körpers erſcholl dumpf und ſchauervoll.
„Es iſt Gerechtigkeit geſchehen,“ ſprach der Unbekannte, ſich gegen den furchtbaren Kreis umwendend, der mit gierigen Blicken durch die Schweißtücher dieſes Schauſpiel verſchlungen hatte.
„Du billigſt alſo die Hinrichtung, welche ſo eben ſtattgefunden hat?“ ſagte der Präſident.
„Ja, wenn derjenige, welcher den Streich erhalten, wirklich ſchuldig war.“
„Und Du würdeſt auf den Tod jedes Menſchen trin⸗ ken, der, wie er, die Geheimniſſe der heiligen Verbindung verriethe?“
„Ich würde trinken.“
„Was für ein Getränke es auch ſein möchte?“
„Was für eines es auch ſein möchte“
„Bringt die Schale,“ ſprach der Präſident.
Einer von den zwei Henkern näherte ſich dem Auf⸗ zunehmenden und reichte ihm einen rothen, lauen Saft in einem Menſchenſchädel, der auf einem bronzenen Fuße be⸗ feſtigt war.
Der Unbekannte nahm die Schale aus den Händen des Henkers, erhob ſie über ſeinen Kopf und ſprach:
„Ich trinke auf den Tod jedes Menſchen, der die Geheimniſſe der heiligen Verbindung verräth.“
Dann ſenkte er die Schale zur Höhe ſeiner Lippen,
leerte ſie bis auf den letzten Tropfen und gab ſie kalt dem⸗ jenigen zurück, welcher ſie ihm gereicht hatte.
Eiinn Gemurmel des Erſtaunens durchlief die Ver⸗ ſammlung, und die Geſpenſter ſchienen ſich einander durch ihre Leichentücher anzuſchauen.
„Es iſt gut,“ ſprach der Präſident.„Die Piſtole!“
Ein Geſpenſt näherte ſich dem Präſidenten, in einer
Hand eine Piſtole, in der andern eine bleierne Kugel und
eine Ladung Pulver haltend.
Der Aufzunehmende wandte kaum ſeine Augen nach 4
dem Geſpenſte.—
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