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Dann entfernten ſie ſich und ließen den Unbekannten abermals allein. 1
„Was verlangſt Du?“ ſprach der Präſident zu ihm.
„Drei Dinge,“ antwortete der Candidat.
„Welche Dinge?“
„Die eiſerne Hand, das feurige Schwert, die dia⸗ mantene Wage.“
„Warum wünſcheſt Du die eiſerne Hand?“
„Um die Tyrannen zu erſticken.“
„Warum wünſcheſt Du das feurige Schwert?“
„Um den Unreinen von der Erde zu verjagen.“
„Warum wünſcheſt Du die diamantene Wage?“
„Um die Geſchicke der Menſchheit abzuwägen.“
„Biſt Du für die Proben vorbereitet?“
„Der Starke iſt zu Allem vorbereitet.“
„Die Proben! die Proben!“ riefen mehrere Stimmen.
„Kehre Dich um,“ ſagte der Präſident.
Der Unbekannte gehorchte und ſah ſich gegenüber einen Menſchen, der bleich wie der Tod, geknebelt und gebunden war.
„Was ſiehſt Du?“ fragte der Präſident.
„Einen Verbrecher oder ein Opfer.“
„Es iſt ein Verräther, der, nachdem er den Eid ge⸗ leiſtet, den Du geleiſtet haſt, das Geheimniß des Ordens offenbarte.“
„Es iſt alſo ein Verbrecher.“
„Ja; welche Strafe hat er verdient?“
„Den Tod.“
Die dreihundert Geſpenſter wiederholten:„Den Tod!“
In demſelben Augenblick wurde der Verurtheilte trotz übermenſchlicher Gegenwehr in die Tiefen des Saales fortgezogen; der Reiſende ſah, wie er ſich in den Händen ſeiner Henker krümmte und ſträubte; er hörte ſeine pfei⸗ fende Stimme durch das Hinderniß des Knebels. Ein Dolch funkelte und wiederſtrahlte wie ein Blitz im Schim⸗ mer der Lampen; dann hörte man einen matten Stoß,
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