Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Erste Abteilung] : 1.-4. Bändchen (1846) Mémoires d'un médecin
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Dann ſetzte er ſeinen Weg gegen den Mittelpunkt des Waldes fort.

Noch einige Schritte leitete ihn die durch die Bäume dringende düſtere Abenddämmerung in ſeinem Marſchez aber bald hörte dieſer ſchwache Reflex auf, und er befand ſich in einer ſo dichten Nacht, daß er nicht mehr ſah, wo⸗ hin er den Fuß ſetzte, und ohne Zweifel aus Furcht, ſich zu verirren, ſtehen blieb.

Ich bin nach Dannenfels gekommen, ſagte er laut, denn von Mainz nach Dannenfels führt eine Landſtraße; ich bin von Dannenfels auf die Schwarzheide gelangt, weil ſich von Dannenfels nach der Schwarzheide ein Fuß⸗ pfad findet; ich bin von der Schwarzheide hierher gekom⸗ men, obgleich es dann weder mehr eine Landſtraße noch einen Fußpfad gab, denn ich gewahrte den Wald; aber hieß bin ich genöthigt, ſtille zu ſtehen; ich ſehe nichts mehr.

Kaum waren dieſe Worte in einem halb franzöſiſchen, halb ſicilianiſchen Dialecte geſprochen, als ein Licht un⸗ gefähr fünfzig Schritte vor dem Reiſenden hervorſprang.

Ich danke, ſagte er,das Licht mag nun gehen, ich werde ihm folgen.

Sogleich ging das Licht ohne Schwankung, ohne Erſchütterung, gleichmäßig ſich fortbewegend, wie auf un⸗ ſern Theatern jene phantaſtiſchen Flammen hingleiten, deren Gang durch den Maſchiniſten und den Seeniſten geordnet iſt. 4

Der Reiſende machte noch ungefähr hundert Schritte, dann glaubte er etwas wie einen Hauch an ſeinem Ohr zu vernehmen.

3 Er ſchauerte. Wende Dich nicht um, oder Du biſt todt, ſagte eine Stimme rechts.

Gut, erwiederte der unempfindliche Reiſende ohne eine Miene zu verziehen. lhutSprich nicht, oder Du biſt todt! ſagte eine Stimme inks. 3