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Der Chevalier von Maison-Rouge : Episode von 1793 : 5.-8. Bändchen (1847) Le Chevalier de Maison-Rouge
Entstehung
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meinem Willen. Wäre ich Gefangener, wie ich es bin, mit der Ausſicht, Euch Beide wiederzufinden, ſo würde ich die Mauern umſtürzen; doch um allein von hier zu ent⸗ fliehen und durch die Straßen zu wandern, die Stirne ge⸗ beugt unter etwas wie einem Gewiſſensbiß, der mir beſtän⸗ dig in das Ohr rufen würde:Maurice! Geneviéve! um in gewiſſe Quartiere und vor gewiſſen Häuſern vor⸗ über zu gehen, wo ich Eure Perſonen geſehen und wo ich nichts mehr ſehen würde, als Eure Schatten, um endlich dahin zu gelangen, daß ich das theure Paris, welches ich ſo ſehr liebte... verfluchte; ahl meiner Treue, nein, und ich finde, man hat Recht gehabt, die Könige zu ächten, und wäre es nur wegen des König Dagobert.

In welcher Beziehung ſteht der König Dagobert zu dem, was unter uns vorgeht?,

In welcher Beziehung? Sagte dieſer abſcheuliche Tyrann nicht zu dem großen Eloi:Es gibt keine Ge⸗ ſellſchaft, welche ſo gut wäre, daß man ſie nicht verlaſſen müßte! Nun wohl, ich bin ein Republikaner und ſage: Nichts darf uns bewegen, die gute Geſellſchaft zu ver⸗ laſſen, nicht einmal die Gutllotine. Ich fühle mich wohl hier und bleibe.

Armer Freund! armer Freund! ſprach Maurice.

Geneviève ſagte nichts, doch ſie ſchaute mit Augen, welche in Thränen gebadet waren.

Du beklagſt den Verluſt des Lebens! verſetzte Lorin.

Ja, ihretwegen.

Und ich beklage ihn aus keinem Grund; nicht ein⸗ mal wegen der Göttin Vernunſt, welche, was ich Dir mitzutheilen vergeſſen, ſich ſehr großes Unrecht gegen mich hat zu Schulden kommen laſſen, wodurch ſie der Mühe überhoben iſt, ſich zu tröſten wie die andere Arthemiſia, die alte; ich werde alſo ſehr ruhig und ſehr heiter gehen, ich werde alle dieſe Schufte, welche dem Henkerskarren nachlaufen, beluſtigen; ich werde Sanſon einen hübſchen