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ſah er plötzlich Dirmer erſcheinen, der mit ruhigem Schritte auf ihn zukam.
Dieß Erſcheinung verſteinerte ihn.
„Ohl“ machte er, als ob er ein Geſpenſt erblickt
ätte. „Erkennſt Du mich nicht?“ fragte ihn Dirmer. „Doch, Du biſt der Bürger Durand oder vielmehr der Bürger Dirmer.“
„So iſt es.“
„Doch Du biſt todt, Bürger?“
„Noch nicht, wie Du ſiehſt.“
„Ich will ſagen, man wird Dich verhaften.“
„Wer ſoll mich verhaften? Niemand kennt mich.“
„Aber ich kenne Dich und habe nur ein Wort zu ſagen, um Dich guillotiniren zu laſſen.“
„Und ich habe nur zwei zu ſagen, daß man Dich mit mir gulllotinirt.“
„Das iſt abſcheulich, was Du da ſprichſt.“
„Nein, es iſt logiſch.“.
„Aber was willſt Du denn? Laß hören, ſprich! be⸗ eile Dich, denn je weniger lange wir mit einander reden, deſto weniger laufen wir Beide Gefahr.“
„Höre. Meine Frau wird verurtheilt werden, nicht wahr?“
„Ich befürchte es ſehr! arme Frau!“
„Nun wohl, ich wünſchte ſie zum letzten Male zu ſehen, um von ihr Abſchied zu nehmen.“
„Wo dies?“
„Im Todtenſaale.“
„Du wirſt es wagen, hineinzugehen?“
„Warum nicht?“
„Oh!“ machte der Greffier wie ein Menſch, den ſen bei einem ſolchen Gedanken eine Gänſehaut über⸗ äuft.
„Es muß ein Mittel hiezu geben,“ fuhr Dirmer fort.
„Um in den Todtenſaal zu kommen?“ ja, aller⸗ dings.“
——õm—— ————————
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