Teil eines Werkes 
Der Chevalier von Maison-Rouge : Episode von 1793 : 5.-8. Bändchen (1847) Le Chevalier de Maison-Rouge
Entstehung
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Bürger, antwortete der oͤffentliche Ankläger,ein Beamter der Nation, der ſich in Zeiten, wie dieſe ſind, täuſchen läßt, verdient guillotinirt zu werden.

Aber man kann dumm ſein, Bürger, verſetzte der Greffier, der Fouquier⸗Tinville um das Leben gern Mon⸗ ſeigneur genannt hätte.

Dumm oder nicht dumm, entgegnete der ſtrenge Ankläger,Niemand darf ſich in ſeiner Liebe für die Republik einſchläfern laſſen. Die Gänſe des Capitols waren auch dumm, und dennoch erwachten ſie, um Rom zu retten.

Der Greffier hatte auf ein ſolches Argument nichts zu erwiedern; er ſeufzte und wartete.

Ich verzeihe Dir, ſagte Fouquier.Ich werde Dich ſogar vertheidigen, denn es ſoll ſich nicht einmal ein Verdacht gegen einen meiner Angeſtellten erheben; doch erinnere Dich, daß Du bei dem geringſten Wort, das mir zu Ohren kommt, bei der geringſten Erinnerung an dieſe Angelegenheit ein anderes Verfahren zu erwarten haſt.

Es bedarf kaum der Erwähnung, mit welchem Eifer und mit welcher Sorgfalt der Greffier die Zeitungen aufſuchte, welche ſtets eiligſt bemüht ſind, zu ſagen, was ſie wiſſen, und zuweilen auch das, was ſie nicht wiſſen, und müßten ſie den Kopf von zehn Menſchen fallen machen.

Er ſuchte Dirmer überall, um ihm Stillſchweigen anzuempfehlen, doch Dirmer hatte natürlich ſeine Wohnung verändert, und er konnte ihn nicht auffinden.

Geneviève wurde auf den Stuhl der Angeklagten ge⸗ führt, doch ſie hatte ſchon im Verhör erklärt, weder ſie, noch ihr Gatte hätten einen Genoſſen.

Wie dankte er auch der jungen Frau mit den Augen, als ſie an ihm vorüberkam, um ſich nach dem Tribunal zu begeben.

Doch als ſie an ihm vorübergegangen und er einen Augenblick in die Kanzlei zurückgekehrt war, um Akten zu holen, die der Bürger Fouquier⸗Tinville von ihm forderte,