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„Fahre fort.“
„Man bringt die Königin nach der Conciergerie!“
„Nun,“ verſetzte der Praſident.
„Ah! ah!“ machte Manrice.
„Glaubſt Du auf einen Traum, auf das, was Du eine Einbildung nennſt, auf ein lächerliches Gerücht habe der Wohlfahrtsausſchuß eine ſo ernſte Maßregel ge⸗ nommen?“
„Dieſe Maßregel iſt angenommen worden, wird aber nicht vollzogen werden, wie eine Menge von Maßregeln, welche ich habe beſchließen ſehen; und das iſt Alles..“
„Lies bis zum Ende,“ ſprach der Präſident
Und er reichte ihm ein letztes Papier.
„Das Recepiſſe von Richard dem Kerkermeiſter der Conciergerie!“ rief Maurice.
„Sie iſt vor zwei Stunden dort eingeſperrt worden.“
Diesmal blieb Maurice nachdenkend.
„Du weißt,“ fuhr der Praͤſident fort,„die Gemeinde handelt nach tief durchdachten Plänen. Sie hat ſich eine breite und gerade Furche gegraben; ihre Maßregeln ſind keine Kindereien mehr und ſie bringt den Grundſatz von Cromwell: Man muß die Könige nur an den Kopf ſchlagen, in Ausführung. Lies dieſe geheime Note des Polizeiminiſters.“
Maurice las:
„Da wir die Gewißheit haben, daß ſich der ehema⸗ lige Chevalier von Maiſon⸗Nouge in Paris befindet, daß man ihn an verſchiedenen Orten geſehen, daß er Spuren ſeiner Anweſenheit in verſchiedenen, glücklicher Weiſe ge⸗ ſcheiterten Complotten zuruͤckgelaſſen hat, ſo fordere ich die Chefs der Sectionen auf, ihre Wachſamkeit zu ver⸗ doppeln..“
„Nun?“ fragte der Präfident.
„Ich muß Dir glauben, Bürger Präſident,“ rief Maurice..“
Und er fuhr fort:
„Signalement des Chevalier von Maiſon⸗Rouge:


