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Am Ende des Quai de la Megiſſerie trafen Piken und Bajonnete, welche aus einer Zuſammenſchaarung em⸗ porragten, ſeine Blicke; er glaubte mitten in der Gruppe den Rock eines Nationalgarde und in der Gruppe feindſe⸗ lige Bewegungen wahrzunehmen. Er lief, das Herz zu⸗ ſammengeſchnuͤrt, auf die Verſammlung zu, welche den Nand des Waſſers beſetzt hielt.
Dieſer von der Schaar der Marſeiller bedrängte Na⸗ tionalgarde war Lorin; Lorin, bleich, die Lippen zuſammen⸗ gepreßt, das Auge drohend, die Hand am Griffe ſeines Säbels und den Platz für die Streiche meſſend, die er zu führen im Begriffe war.
Zwei Schritte von Lorin war Simon. Dieſer bezeich⸗
nete unter einem wilden Gelächter Lorin den Marſeillern
und dem Pöbel und rief: 3
„Hört, hört! ſchaut dieſen Menſchen wohl an; es iſt einer, den ich geſtern als einen Ariſtokraten aus dem Temple jagen ließ; es iſt einer von denjenigen, welche den Brief⸗ wechſel in den Nelken begünſtigen. Es iſt der Mitſchuldige der Tochter Tiſon, die ſogleich hier vorüberkommen wird.
Seht Ihr ihn wohl? Er 3cht ruhig auf dem Quai
ſpazieren, während ſeine Mitſchuldige zur Guillotine wan⸗ dert, und ſie war vielleicht ſogar mehr als ſeine Mitſchul⸗ dige, ſie war ſeine Geliebte, und er iſt hierhergekommen, um von ihr Abſchied zu nehmen oder es zu verſuchen, ſie zu retten.“
Lorin war nicht der Mann, mehr zu hören. Er zog ſeinen Säbel aus der Scheide.
Zu gleicher Zeit öffnete ſich die Menge vor einem Mann, der mit geſenktem Kopfe in die Gruppe drang, und deſſen breite Schultern drei bis vier Zuſchauer nie⸗ derwarfen, welche handelnde Perſonen zu werden ſich an⸗ ſchickten.—
Dieſer Mann war Maurice. Bis zu Lorin gelangt, ſchlang er ſeinen linken Arm um deſſen Hals.
„Sei glücklich, Simon,“ ſprach Maurice.„Du be⸗ dauerteſt ohne Zweifel, daß ich nicht mit meinem Freunde
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