Teil eines Werkes 
Der Chevalier von Maison-Rouge : Episode von 1793 : 5.-8. Bändchen (1847) Le Chevalier de Maison-Rouge
Entstehung
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zum Beweiſe dient, daß ich es vom Bürger Portier ſelbſt erfahren habe. Die Ariſtokraten haben eine Miene gegra⸗ ben; dieſe Miene ging von der Rue de la Corderie aus und lief bis in den Keller der Bürgerin Plumeau, und dieſe wäre ſogar beinahe in den Verdacht der Mitſchuld gekommen. Sie kennen ſie hoffentlich?

Ja, doch hernach?

Nun, die Witwe Capet ſollte durch dieſes unterirdiſche Gewölbe entfliehen. Sie hatte bereits den Fuß auf der erſten Stufe! Der Burger Simon erwiſchte ſie an ihrem Rock. Hören Sie, man ſchlägt den Generalmarſch in der Stadt und den Rappel in den Sectionen. Hören Sie die Trommeln? Man ſagt, die Preußen ſeien in Dam⸗ martin und haben bis an die Grenzen Recognoscirungen vorgenommen.

Mitten unter dieſem Redefluß, unter dem Wahren und Falſchen, unter dem Möglichen und Albernen, faßte Maurice ungefähr den Leitfaden. Alles ging von der unter ſeinen Augen der Königin übergebenen und von ihm dem unglücklichen Sträußermädchen abgekauften Nelke aus. Dieſe Nelke enthielt den Plan einer Verſchwörung, welche mit den mehr oder minder wahren Umſtänden, wie ſie Ageſilaus berichtet, zum Ausbruch gekommen war.

In dieſem Augenblick näherte ſich der Lärmen der Trommeln und Maurice hörte auf der Straße rufen:

Große Verſchwörung, entdeckt im Temple durch den Bürger Simon. Große Verſchwörung zu Gunſten der

Witwe Capet entdeckt im Temple.

Ja, ja, ſagte Maurice,es iſt, wie ich denke. Es iſt Wahres in allem Dem. Und mitten unter dieſer Eral⸗ tation des Volkes wird Lorin vielleicht dem Mädchen die Hand reichen und ſich in Stücke zerhauen laſſen.

Maurice nahm ſeinen Hut, befeſtigte die Kuppel

ſeines Säbels und war mit zwei Sprüngen auf der Straße.

Wo iſt er? fragte ſich Maurice;auf dem Wege nach der Concergerie ohne Zweifel. 1 Und er eilte nach dem Quai.