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„Wahrlich! es gibt eine Verſchwörung,“ antwortete der Officier, welcher nun wieder zum Vorſchein kam,„die Ariſtokraten wollten die Königin während ihres Spazier⸗ gangs entfuhren, und ohne Zweifel war ſie im Einver⸗ ſtändniß mit ihnen.“
„Bleibe!“ rief der Municipal.„Man laufe zu dem Bürger Santerre und benachrichtige die Gemeinde.
„Soldaten,“ ſprach der Officier,„bleibt in dieſem Keller und tödtet Alles, was ſich Euch zeigt.“ 1
Nachdem er dieſen Befehl gegeben, ſtieg der Officier wieder hinauf, um ſeine Meldung zu machen.
Ah! ahl“ rief Simon, indem er ſich die Hände rieb, „ahl ahl wird man abermals ſagen, ich ſei ein Narr? Braver Black! Black iſt ein ausgezeichneter Patriot. Black hat die Republick gerettet. Komm hierher, Black, komm!“
Nachdem er ihm ſo geſchmeichelt, gab der Schurke dem armen Thier, als es in ſeine Nähe kam, einen Fuß⸗ tritt, mit dem er es auf zwanzig Schritte hinausſchleuderte.
„Ohl ich liebe dich, Black,“ ſagte er;„du wirſt machen, daß deiner Gebieterin der Kopf abgeſchlagen wird. Komm hierher, Black, komm!“
„Dooch ſtatt zu gehorchen, nahm Black diesmal ſchreiend die Flucht nach dem Thurme.
XXVII. Der Muscadin.
Es waren ungefähr zwei Stunden nach den von uns erzählten Ereigniſſen vorüber. orin ging in dem Zimmer von Maurice auf und ab, während Ageſilaus die Stiefeln ſeines Herrn im Vor⸗ zimmer wichſte; nur war zur Bequemlichkeit des Geſprächs die Thüre offen geblieben und Lorin hielt von Zeit zu Der Chevalier von Maiſon⸗Rouge. II. 2 1


