Teil eines Werkes 
Der Chevalier von Maison-Rouge : Episode von 1793 : 5.-8. Bändchen (1847) Le Chevalier de Maison-Rouge
Entstehung
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bringt Aerte und durchhaut die Bretter. Ein Peloton halte ſich bereit. Achtung, und Feuer in die Falle, ſobald ſie offen iſt.

Ein Krachen der Bretter und ein plötzlicher Stoß kündigten den Nationalgarden an, daß im Innern eine Bewegung vorging. Bald hernach hörte man ein unter⸗ irdiſches Geräuſch, das einem eiſernen Fallgatter glich, welches man ſchließt. 3

Muth! rief der Officier den Sappeurs zu, welche herbeiliefen..

Die Bretter wurden mit der Art bearbeitet. Zwanzig Flintenläufe ſenkten ſich in der Richtung der von Secunde zu Seeunde ſich erweiternden Oeffnung.

Doch man ſah Niemand durch dieſe Oeffnung.

Der Officier zündete eine Fackel an und warf ſie in den Keller; der Keller war leer.

Man hob die Fallthüre auf und dieſe gab nun nach, ohne den geringſten Widerſtand zu bieten.

Folgt mir, rief der Officier, indem er muthig auf

die Treppe ſtürzte.

Vorwärts! vorwärts! riefen die Nationalgarden und eilten ihrem Officier nach.

Die Mauer war durchgraben. Man konnte zahl⸗ reiche Tritte auf dem feuchten Boden wahrnehmen, und

ein Gang von drei Fuß Breite und fünf Fuß Höhe, dem

Gange einer Tranchée ähnlich, vertiefte ſich in der Rich⸗ tung der Rue de la Corderie.

Der Officier wagte ſich in dieſe Oeffnung, entſchloſſen, die Ariſtokraten bis in die Eingeweide der Erde zu ver⸗ folgen; doch kaum hatte er ein paar Schritte gemacht, als er durch ein eiſernes Gitter aufgehalten wurde.

Halt! ſagte er zu denjenigen, welche von hinten drängten,man kann nicht weiter gehen, es iſt hier ein phyſiſches Hinderniß.

Nun? fragten die Municipale, welche, nachdem ſie die Königin eingeſchloſſen, herbeiliefen, um nachzuforſchen,

was giht es denn?