Teil eines Werkes 
Der Chevalier von Maison-Rouge : Episode von 1793 : 5.-8. Bändchen (1847) Le Chevalier de Maison-Rouge
Entstehung
Einzelbild herunterladen

15

Zu den Waffen, der ganze Poſten! rief Simon. Wir ſind verrathen. Führt die Oeſterreicherin wieder hinauf. Zu den Waffen! zu den Waffen!

Ein Officier lief herbei. Simon ſprach mit ihm und deutete mit entflammten Augen auf das Innere der Hütte. Der Officier rief ebenfalls:

Zu den Waffen!

Black! Black! rief die Königin, indem ſie ein paar Schritte vorwärts machte..

Doch der Hund gehorchte ihr nicht und bellte fort⸗ während mit derſelben Wuth.

Die Nationalgarden liefen zu den Waſſen und ſtürzten nach der Hütte, waͤhrend ſich die Municipale der Königin, ihrer Schwägerin und ihrer Tochter bemächtigten und die Gefangenen nöthigten, durch die Pforte zurückzukehren, welche ſich hinter ihnen ſchloß.

Macht Euch fertig! riefen die Municipale den

achen zu.

Unter der Fallthüre, rief Simon,ich habe die Fallthüre ſich bewegen ſehen, deſſen bin ich gewiß. Ueber⸗ dies hat der Hund der Oeſterreicherin, ein gutes Thierchen, das nicht zum Complott gehört, gegen die Verſchwörer, welche wahrſcheinlich im Keller ſind, gebellt. Eil hört, er bellt immer noch.

Angefeuert durch das Geſchrei von Simon, verdop⸗ pelte Black in der That ſein Gebelle.

Der Officier faßte den Ring der Fallthüre. Zwei von den ſtärkſten Grenadieren halfen ihm, als ſie ſahen,

daß er nicht im Stande war, ſie aufzuheben, doch mit ebenſo wenig Erfolg.

Ihr ſeht, daß ſie die Thüre von Innen halten, ſprach Simon,Feuer durch die Fallthüre, meine Freunde, Feuer! S

Ei! Ihr werdet meine Flaſchen zerbrechen! rief Madame Plumeau. 8

Feuer! wiederholte Simon,Feuer!

Schweige, Kreiſcher, ſagte der Officier,und Ihr