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deren Wahnſinn ſich von Augenblick zu A
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Sie hat es vor dem Revolutionstribunal zugeſtanden, es war ein Nelkenſtrauß und in den Blumen ſtaken Papiere“
„Madame,“ ſprach die Königin,„im Namen des Himmels.“
Man hörte abermals die Stimme des Ausrufers, welcher wiederholte:
„Hier iſt zu haben der Spruch des Gerichts, das die Tochter, Heloiſe Tiſon, wegen des Verbrechens der Ver⸗ ſchwörung zum Tode verurtheilt.“
„Hörſt Du es,“ brüllte die Wahnſinnige, um welche ſich die Nationalgarden gruppirten.„Hörſt Du es, zum Tode verurtheilt! Deinetwegen, Deinetwegen wird man meine Tochter tödten! hörſt Du es, Deinetwegen, Oeſter⸗ reicherin?“
„Meine Herren,“ ſprach die Königin,„ich bitte Sie im Namen des Himmels, wenn Sie mich nicht von dieſer armen Wahnſinnigen befreien wollen, ſo laſſen Sie mich wieder hinaufgehen, ich kann die Vorwürfe dieſer Frau nicht ertragen: ſie brechen mir das Herz, ſo ungerecht ſie auch ſind.“
Und die Königin wandte den Kopf ab und ſchluchzte ſchmerzhaft.
„Ja, ja, weine, Heuchlerin,“ rief die Wahnſinnige, „weine, Dein Strauß kommt ſie theuer zu ſtehen; übri⸗ Pus mußte ſie das vermuthen, denn ſo ſterben Alle, die
ir dienen. Du bringſt Unglück, Oeſterreicherin: man hat Deine Freunde, Deinen Gatten, Deine Vertheidiger getödtet, und endlich tödtet man auch meine Tochter.
Wann wird man Dich denn ebenfalls tödten, damit Nie⸗
mand mehr für Dich ſtirbt?“ Die Unglückliche brüllte dieſe letzten Worte und be⸗ gleitete ſie mit einer drohenden Geberde. Die Königin verbarg ihr Geſicht in ihren Händen. „Unglückliche!“ ſagte Madame Eliſabeth,„vergiſſeſt Du, daß diejenige, mit welcher Du ſprichſt, die Königin iſt?“ „Die Königin! ſie die Königin!“ rief die Tiſon, ablick ſteigerte;


