—ee
Ja.“ „Ja.
„Der Bürger Maurice iſt Municipal; der Bürger
aurice konnte die Königin unter vier Augen und zu jeder Stunde des Tags und der Nacht ſehen. Hatte der Bürger Maurice der Königin etwas zu ſagen, ſo brauchte er nicht erſt zu ſchreiben, da er ſprechen konnte.“
„Und Du kannteſt den Bürger Maurice nicht?
„Ich ſah ihn in der Zeit, wo ich bei meiner armen
utter war, in den Temple kommen; doch ich kannte ihn nur vom Sehen.“
„Siehſt Du, Elender!“ rief Lorin, mit der Fauſt Simon bedrohend, der den Kopf ſenkte und niedergeſchmet⸗ tert durch die Wendung, welche die Sache nahm, unbe⸗ merkt zu fliehen ſuchte.„Siehſt Du, was Du gethan haſt?“
Alle Blicke wandten ſich mit einem Gefühle tiefer Entrüſtung gegen Simon.
Der Präſident fuhr fort:
„Da Du den Strauß überreicht haſt, da Du wußteſt, daß jede Blume ein Papier enthielt, ſo mußt Du auch wiſſen, was auf das Papier geſchrieben war.“
„Allerdings weiß ich es.“
„Nun, ſo ſage uns, was auf dem Papier ſtand?“
„Bürger,“ ſprach mit großer Feſtigkeit das junge Mädchen,„ich habe Alles geſagt, was ich ſagen konnte und beſonders was ich ſagen wollte.“
„Du weigerſt Dich, zu antworten?“
Ja.“
„Und Du weißt, welcher Gefahr Du Dich ausſetzeſt?“ „Ja.“
„Du hoffſt vielleicht auf Deine Jugend, auf Deine Sthönheit?“
„Ich hoffe nur auf Gott.“
„Bürger Maurice Lindey,“ ſprach der Präfident, „Bürger Hyacinth Lorin, Ihr ſeid frei, die Gemeinde er⸗ kennt Eure Unſchuld und läßt Eurer Bürgertugend Ge⸗ rechtigkeit widerfahren. Gendarmen führt die Bürgerin Heloiſe in das Gefängniß der Sertion.“


