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rückkehrte: er erfuhr ſogleich die Verhaftung von Maurice
und welche Forderung dieſer geſtellt hatte.
Alsbald erinnerte er ſich des Sträußermädchens vom Pont Marie, das ſeine Blumen in die Seine geworfen. Dies war eine plötzliche Offenbarung. Die ſeltſame Blu⸗ menhändlerin, das Zuſammentreffen der Quartiere, das
Halbgeſtändniß von Arthemiſe, Alles rief ihm inſtinktmäßig
⸗ zu, hier finde ſich die Erklärung des Geheimniſſes, deſſen
Enthüllung Maurice forderte. 8
Er ſprang aus ſeinem Zimmer, eilte die vier Stock⸗ werke hinab, als ob er Flügel gehabt hätte, und lief zu der Gsöttin Vernunft, welche goldene Sterne auf ein Kleid von blauer Gaze ſtickte.
Das war ihr Göttergewand.
„Laß die Sterne ruhen, liebe Freundin,“ ſagte Lorin. 8„Man hat Manrice dieſen Morgen verhaftet und wird wahrſcheinlich dieſen Abend mich verhaften.“
„Manrice verhaftet!“
„Oh! mein Gott, ja. In dieſer Zeit iſt nichts ge⸗ wöhnlicher, als große Ereigniſſe, und man ſchenkt ihnen nur keine Aufmerkſamkeit, weil ſie truppenweiſe kommen. Alle dieſe großen Ereigniſſe aber geſchehen in Folge von Niichtswürdigkeiten. Vernachläßigen wir daher die Nichts⸗ vbuürdigkeiten durchaus nicht. Wer war die Blumenhänd⸗ lerin, der wir dieſen Morgen begegneten, liebe Freundin?“" Arthemiſe bebte.
3„Was für eine Blumenhändlerin 2 3 „Ei, bei Gott! das Mädchen, das ſeine Sträuße ſo verſchwenderiſch in die Seine warf.“
„Ach! mein Gott!“ ſagte Arthemiſe,„iſt dieſes Er⸗ 4 eigniß denn ſo wichtig, daß Du mit ſolcher Hartnäckig⸗ keit darauf zurückkehrſt?“ 3
„So wichtig, liebe Freundin, daß ich Dich bitte, meine Frage auf der Stelle zu beantworten.“
„Mein Freund, ich kann nicht.“
„Göttin, nichts iſt Dir unmöglich.“


