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Maurice rief ſeinen Bedienten: die wahren Patrioten läuteten nicht, die Glocke erinnerte an die Knechtſchaft; auch machten viele Willfährige, wenn ſie bei ihren Herren eintraten, dies zur Bedingung bei den Dienſten, die ſie ihnen zu leiſten einwilligten. 3
Der Willfährige von Maurice hatte ungefähr dreißig Jahre vorher auf dem Taufſteine den Namen Jean erhal⸗ ten; Joch im Jahre 92 enttaufte er ſich, da Jean nach ber⸗ Viokrati und dem Deismus roch, und nannte ſich
cävola.
„Seävola,“ fragte Maurice,„weißt Du, was dieſer
Brief bedeutet?“
„Nein, Bürger.“
„Wer hat ihn Dir übergeben?“
„Der Concierge.“
„Und wer hat ihn demſelben gebracht?“
„Ohne Zweifel ein Commiſſionär, da kein Stempel der Station darauf iſt.“
„Gehe hinab und bitte den Concierge, heraufzukom⸗ men.“
Der Concierge kam herauf, weil ihn Maurice darum bat, und weil Maurice bei allen Willfährigen, mit denen er in Verbindung ſtand, ſehr beliebt war; doch der Con⸗ cierge erklärte, jeden andern Miethsmann würde er ge⸗ beten haben, herabzukommen.
Der Concierge nannte ſich Ariſtides.
Maurice befragte ihn. Ein unbekannter Mann hatte den Brief gegen acht Uhr Morgens gebracht.
Der junge Mann mochte immerhin ſeine Fragen ver⸗ doppeln, ſie unter allen möglichen Seiten darſtellen, der
Concierge konnte ihm nichts Anderes antworten. Maurice
bat ihn, zehn Franken anzunehmen, und forderte ihn auf, dieſem Mann, wenn er ſich wieder zeigen würde, zu fol⸗
gen, ohne daß es abſichtlich zu ſein ſcheine, und ihm dann
zu ſagen, wohin er gegangen ſei. Wir müſſen ſogleich bemerken, daß der Mann zur
größten Zufriedenheit von Ariſtides, der durch den Auf⸗


