Teil eines Werkes 
Der Chevalier von Maison-Rouge : Episode von 1793 : 1.-4. Bändchen (1847) Le Chevalier de Maison-Rouge
Entstehung
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gefolgt war.O Bürger! gebt mich nicht der Willkühr

dieſer rohen, halbtrunkenen Menſchen preis.

Gut, ſprach Maurice;nehmen Sie meinen Arm, und ich werde Sie mit ihnen bis auf den Poſten geleiten.

Auf den Poſten, wiederholte die Frau voll Schrecken, auf den Poſten! und warum mich auf den Poſten führen, da ich Niemand etwas Böſes gethan habe?

Man führt Sie auf den Poſten, ſprach Maurice, nicht weil ſie etwas Böſes gethan haben, nicht weil man vorausſetzt, Sie könnten etwa Böſes thun, ſondern weil ein Decret der Gemeinde ohne eine Karte auszugehen ver⸗ bietet, und weil Sie keine haben.

Aber, mein Herr, ich wußte nicht...

Bürgerin, Sie finden auf dem Poſten brave Leute, welche Ihre Gründe zu ſchätzen wiſſen und von denen Sie nichts zu befürchten haben.

Mein Herr, ſprach die junge Frau, den Arm des Officiers drückend,es iſt nicht mehr die Beleidigung, was ich fürchte, es iſt der Tod: wenn man mich auf den Poſten führt, bin ich verloren.

II. Die Unbekannte.

In dieſer Stimme lag ein ſolcher Ausdruck von Furcht und angeborener Höhe, daß Maurice bebte. Dieſe vibri⸗ rende Stimme drang auch wie ein elektriſcher Schlag bis in ſein Herz.

Er wandte ſich gegen die Freiwilligen um, welche unter ſich berathſchlagten. Gedemüthigt dadurch, daß ſie ein einziger Mann im Schach gehalten, beriethen ſie ſich in der ſichtbaren Abſicht, den verlorenen Boden wiederzu⸗