Teil eines Werkes 
Der Chevalier von Maison-Rouge : Episode von 1793 : 1.-4. Bändchen (1847) Le Chevalier de Maison-Rouge
Entstehung
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Himmel an, ſtreckt den Arm hinaus, zieht ſeine Hand triefend zurück und ſpricht:

Es regnet, heute Nacht wird nichts vorfallen.

Durch das halb geöffnete Fenſter dringt das letzte Vibriren der Glocke ein, welche eben zehn Uhr geſchla⸗ en hat. 4 Dies war in Paris am Tage vorher und an dem⸗ ſelben Tage vorgefallen; dies fiel an dem Abend des zehn⸗ ten März vor und machte, daß in dieſer Dunkelheit und in dieſem bedrohlichen Schweigen die Häuſer, beſtimmt, den Lebenden Obdach zu gewähren, ſtumm und düſter geworden, nur mit Todten bevölkerten Gräbern glichen.

In der That, lange Patrouillen von Nationalgarden, denen Leute zum Recognoseiren vorangingen, mit gefäll⸗ tem Bajonnet Truppen von Bürgern von den Sectionen,

auf den Zufall bewaffnet und an einander geſchloſſen,

Gendarmen, welche jeden Winkel einer Thüre und jeden halb geöffneten Gang durchforſchten, dies waren die einzi⸗ gen Bewohner der Stadt, die ſich in die Straßen wagten,

ſo ſehr begriff man inſtinktartig, daß etwas Unbekanntes,

Schreckliches im Werke war.

Ein feiner, eiſiger Regen, derſelbe Regen, der Pétion beruhigt hatte, vermehrte noch die ſchlechte Laune und das Mißbehagen dieſer zum Ueberwachen dienenden Menſchen, bei denen jedes Zuſammentreffen einer Vorbereitung zum Kampfe glich, und die, nachdem ſie ſich erkannt hatten, die Parole austauſchten. Wenn man dann ſah, wie die Einen und die Andern nach ihrer Trennung ſich umwandten, hätte man auch glauben ſollen, ſie befürchteten gegenſeitig, von hinten überfallen zu werden.

An dieſem Abend, wo Paris einem jener paniſchen Schrecken preisgegeben war, welche ſich ſo oft erneuerten, daß es hätte ein wenig daran gewöhnt ſein ſollen, an dieſem Abend, wo dumpf davon die Rede war, die lauen Revolutionäre niederzumetzeln, welche, nachdem ſie, der Mehrzahl nach mit einer gewiſſen Beſchränkung, für den Tod des Königs geſtimmt hatten heute vor dem Tode

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