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„Ohl im Namen des Himmels, thut das nicht, Ma⸗ dame, ſie werden Ench tödten.“
„Nun, warum glaubſt Du denn, daß ich dahin gehen will?⸗
„Oh! Madame! Lombard zu Hülfe! herbei, wir müſ⸗ ſen ſie verhindern...“
„Stille! entſerne Dich, Finette. Ich habe mich Dei⸗ ner erinnert; ſei unbeſorgt, entferne Dich, es ſoll Dir kein Mnge widerfahren. Gehorche, ſie nahen. Hier ſind ſie p 7
Ein Reiter, in einiger Entfernung von einem andern Reiter geſolgt, jagte wirklich herbei; man hörte ſein Pferd mehr brüllen als ſchnaufen.
„Meine Schweſter! meine Schweſter!“ ſchrie er. „Ohl ich komme noch zu rechter Zeit.“
„Cauvignac!“ rief Nanon.„Nun, iſt es abgemacht? erwartet er mich? brechen wir auf?⸗
Aber ſtatt zu antworten, ſpringt Cauvignac vom Pferde und faßt Nanon, welche ihn mit der unbeweglichen Starr⸗ heit der Geſpenſter und Wahnſinnigen gewähren läßt, in ſeine Arme. Er legt ſie in den Wagen, läßt Finette und Lombard zu ihr einſteigen, ſchließt den Kutſchenſchlag und ſchwingt ſich auf ſein Roß. Wieder zu ſich gekommen, ſchreit und zerarbeitet ſich die arme Nanon vergebens.
„Laßt ſie nicht los,“ ruft Cauvignac,„laßt ſie um Alles in der Welt nicht los. Barrabas, bewache den an⸗ dern Schlag, und Dir, Kutſcher, zerſchmettere ich die Hirn⸗ ſchale, wenn Deine Pferde aus dem Galopp fallen.“
Dieſe Befehle werden ſo raſch gegeben, daß ein Au⸗ genblick des Zögerns eintritt; der Wagen ſetzt ſich ſehr langſam in Bewegung; die Bedienten zittern, die Pferde wollen nicht vorwärts.
„Aber beeilt Euch doch, tauſend Teufel!“ ſchrie Cau⸗ vignac;„ſie kommen, ſie kommen.“
Man vernahm wirklich in der Ferne den Huſſchlag


