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von Pferden, dem Rollen eines Donners ähnlich, der raſch und drohend näher kommt.
Die Furcht iſt anſteckend. Bei der Stimme von Cau⸗ vignac begreift der Kutſcher, daß irgend eine große Ge⸗ fahr dräut, und faßt die Zügel ſeiner Pferde.
„Wohin fahren wir?“ ſtammelte er.
„Nach Bordeaux! nach Bordeaur!“ ruft Nanon aus dem Innern des Wagens.
„Tauſend Donner, nach Libourne!“ ſchreit Cauvignac.
„Herr, die Pferde werden fallen, ehe ſie zwei Mei⸗ len gemacht haben.“
„Ich verlange nicht, daß ſie ſo viel machen!“ ruft Cauvignac und peitſcht ſie mit ſeinem Degen.„Wenn ſie nur bis zu dem Poſten von Ferguzon kommen, mihr fordere ich nicht.“
Und die plumpe Maſchine ſetzt ſich in Bewegung und rollt mit einer furchtbaren Geſchwindigkeit fort. Menſchen und Pferde beleben ſich gegenſeitig, die einen durch Ge⸗ ſchrei, die andern durch Wiehern.
Nanon hat es verſucht, zu widerſtreben, zu kämpfen, aus dem Wagen zu ſpringen; doch ſie erſchöpft ihre Kräfte in dieſem Kampfe und fällt gelähmt zurück; ſie hört nicht mehr, ſie ſieht nicht mehr. Sie ſtrengt ſich an, in dieſem Gemenge die fliehenden Schatten feſtzuhalten, aber es faßt ſie der Schwindel, ſie ſchließt die Augen, ſtößt ei⸗ nen Schrei aus und bleibt kalt in den Armen ihrer Kam⸗ merfrau.
Cauvignac iſt an dem Kutſchenſchlage vorbeigeritten und hat die Köpfe der Pferde erreicht. Sein Roß läßt einen Feuerſtreifen auf dem Pflaſter der Straße zurück.
„Herbei! Ferguzon, herbei!“ ruft er..
Und er hört etwas wie ein Hurrah in der Ferne.
„Hölle!“ ſchrett Cauvignac,„Du ſpielſt gegen mich, doch ich glaube, du wirſt heute übermals verlieren.“
Es ertönen mehre Flintenſchüſſe von hinten, aber vorne antwortet man durch ein allgemeines Feuer.
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