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Und er ſank an der Mauer hin, da er ſich nicht mehr auf den Beinen halten konnte.
Canolles ſchaute umher; ein Dutzend Soldaten war noch im Vertheidigungsſtande; der Sergent, den er in dem unterirdiſchen Gewölbe als Wache aufgeſtellt hatte, befand ſich unter ihnen.
„Die Fackel,“ ſagte er zu ihm,„was haſt Du mit der Fackel gemacht?“
„Meiner Treue, Commandant, ich habe ſie neben das Faß geworfen.“
„Brennt ſie noch?“
„Wahrſcheinlich.“
„Gut. Laß alle dieſe Leute durch die Thüren, durch die hinteren Fenſter hinaus. Erlange für ſie und für Dich die beſte Capitulation, die Du zu erzielen vermagſt; das Uebrige geht mich an.“
„Aber, mein Commandant...“
„Gehorche.“
Der Sergeint beugte das Haupt und machte ſeinen Soldaten ein Zeichen, ihm zu folgen. Sogleich verſchwan⸗ den Alle durch die inneren Gemächer: ſie hatten die Ab⸗ ſicht von Canolles begriffen und verſpürten keine große Luſt in ſich, mit ihm in die Luft geſprengt zu werden. Canolles horchte einen Augenblick; man bearbeitete die Thüre mit Artſtreichen, ohne daß das Gewehrfeuer deß⸗ halb aufhörte; man ſchoß auf den Zufall und nach den Fenſtern, in der Vermuthung, die Belagerten könnten hin⸗ ter denſelben im Hinterhalte liegen.
Klötzlich verkündigte ein gewaltiges Geräuſch, daß die Thüre nachgegeben hatte, und Canolles hörte, wie die Menge mit Freudengeſchrei in das Schloß ſtürzte. „Gut, gut,“ murmelte eer,„in fünf Minuten wird dieſes Freudengeſchrei in ein Geheule der Verzweiflung ver⸗ wandelt ſein.“
Und er eilte in den unterirdiſchen Gang.
Aber auf dem Faſſe ſaß ein junger Mann, die Fa⸗


