George einzieht, ohne einen Flintenſchuß gethan zu haben.⸗ 3
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„Ich breche in der Nacht mit fünfundzwanzig Bar⸗ ken auf, welche zweihundert Musketiere führen; eine andere Truppe von derſelben Zahl ſchleicht längs dem rechten Ufer hin; vier⸗bis fünfhundert Andere mar⸗—
ſchiren am linken Ufer hinauf; während dieſer Zeit machen tauſend bis zwölfhundert Bordeleſen...“
„Gebt wohl Acht, Madame,“ ſagte Larochefoucault, „es ſind bereits tauſend bis zwölfhundert Mann in Anſpruch genommen.“
„Ich nehme Saint⸗George mit einer einzigen Com⸗ pagnie,“ rief Claire;„gebt mir Navailles und ich ſtehe für Alles.“
„Das iſt in Betracht zu ziehen,“ ſprach die Prin⸗ zeſfin, während Larochefoucault auf die verächtlichſte Weiſe lächelnd mitleidig die Frauen anſchaute, die über Kriegsdinge urtheilten, welche die kühnſten und unternehmendſten Männer in Verlegenheit ſetzten.
„Ich höre,“ ſagte Lenet.„Kommt, Madame.“ tief Und er führte die Vicomteſſe in eine Fenſterver⸗
efung.
Claire flüſterte ihm ihr Geheimniß in das Ohr, und es entſchlüpfte Lenet ein Freudenſchrei..
„In der That,“ ſprach er ſich gegen die Prinzeſſin wendend,„wenn Ihr diesmal Frau von Cambes unumſchränkte Vollmacht geben wollt, ſo iſt Saint⸗ George genommen.“
„Und wann dies?“ fragte die Prinzeſſin. 1
„Wann man will.“ 3
„Die Frau Vicomteſſe iſt ein großer Kapitän,“* ſagte Larochefoucault ironiſch. 1
„Ihr werdet darüber urtheilen, Herr Herzog,“ er⸗
wiederte Lenet,„wenn Ihr im Triumph in Saint⸗
„Dann werde ich meine Billigung nicht ver⸗ 3 weigern.“
„Wenn die Sache ſo ſicher iſt, wie 3ör ſagt,“


