Teil eines Werkes 
Der Frauenkrieg : 4.-6. Bändchen (1846)
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ſchiffte ſich der Reſt der Landtruppen aus.

Vorwärts! ſprach Ravailly,ich begreife, Ca⸗ nolles will das Anſehen haben, als würde er über⸗ rumpelt, um ſich mit dem Hofe nicht zu entzweien. Meine Herren, wir wollen ſeine Höflichkeit erwiedern und Niemand tödten. Sind wir einmal in der Fe⸗ ſtung... Gnade für Alle, mit Ausnahme der Frauen, welche wohl gar keine verlangen werden! Meine Kin⸗ der, vergeſſen wir nicht, daß dies ein Krieg von Freun⸗ den iſt; ich laſſe auch den Erſten, der vom Leder zieht, über die Klinge ſpringen.

Bei dieſer mit ächt franzöſiſcher Heiterkeit ausge⸗ ſprochenen Einſchärfung begann das Gelächter aber⸗ mals, und die Soldaten theilten die muntere Laune der Officiere.

Ahl meine Freunde, ſagte der Lieutenant,es iſt etwas Schönes um das Lachen, aber man darf darüber das Geſchäft nicht vergeſſen. Zu den Leitern und ge⸗ klettert!

Die Soldaten zogen lange Leitern aus den Bar⸗ ken und rückten gegen die Mauern.

Nun ſtand Canolles auf und näherte ſich, den Stock in der Hand, den Hut auf dem Kopf, wie ein Menſch, der am Morgen zu ſeinem Vergnügen friſche Luft ſchöpft, der Bruſtwehr, die er bis zum Gürtel über⸗ ragte.

Es war hell genug, daß man ihn erkennen konnte.

Ei! guten Morgen, Navailles, rief er dem gan⸗ zen Regimente zu;guten Morgen, Ravailly; guten Morgen, Remonengq.

Halt, das iſt Canolles, riefen die jungen Leute. Biſt Du endlich erwacht, Baron?

Oh ja, was wollt Ihr? man führt hier ein Le⸗ ben wie der König von Ivetot, man legt ſich früh

vier Barken in der Richtung des Hafens vorrückten,