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in der Ebene eine Art von Erhöhung wahrnahm, die am Tage vorher noch nicht beſtanden hatte. Es war eine Batterie von ſechs Kanonen, welche Herr von Larochefoucault in der Nacht hatte errichten laſſen; die Leute von den Barken hatten nur ſo ſehr gezögert, weil bis jetzt die Batterie noch nicht zu beginnen im Stande geweſen war.
Canolles fragte, ob die Gewehre geladen wären, und bedeutete auf eine bejahende Antwort durch ein Zeichen, man ſolle aufmerken.
Die Barken kamen immer näher, und bei der er⸗ ſten Tageshelle unterſchied Canolles das Lederwerk und den eigenthümlichen Hut der Compagnie Navallles, welche erwähnter Maßen die ſeinige geweſen war: auf dem Vordertheile von einer der erſten Barken ſtand der Baron von Ravailly, der ihn im Commando der Compagnie erſetzt hatte, und auf dem Hintertheil der Lieutenant, ſein Milchbruder, den ſeine Kameraden wegen ſeiner heiteren Laune und ſeiner nie verſiegen⸗ den Scherze ungemein liebten.
„Ihr werdet ſehen,“ ſagte er;„ſie rühren ſich nicht, und Herr von Larochefoucault muß ſie am Ende mit der Kanone aufwecken. Teufel! wie ſchläft man in Saint⸗George; wäre ich krank, ſo ließe ich mich dahin bringen.“
„Dieſer gute Canolles,“ verſetzte Ravailly,„er ſpielt ſeine Gouverneur⸗Rolle als Familienvater; er befürchtet, ſeine Soldaten könnten den Schnupfen be⸗ kommen, wenn ſie bei Nacht die Wache beziehen müßten.“
„In der That,“ ſagte ein Anderer,„man ſieht nicht einmal eine Schildwache.“.
„Oho!“ rief der Lieutenant an das Land ſprin⸗
gend,„wacht doch auf da oben und gebt uns die Hand,
daß wir hinaufſteigen können.“ Bei dieſem letzten Scherz durchlief das Gelächter die ganze Linie der Belagernden, und während drei bis


