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Redet.“
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„Ihr könnt ſogleich der Frau Prinzeſſin melden, daß ſie mein Herr zu ſprechen wünſche.“
„Um dieſe Stunde?“
„Allerdings.“
„Unmöglich!“
„Ihr glaubt?“
„Ich weiß es gewiß.“
„Sie wird alſo meinen Herrn nicht empfangen?“
„Nein!“
„Befehl des Königs, Herr Pompée; ſagt Ihr dies.“
„Befehl des Königs!“ rief Pompée,„ich gehe.“
Und Pompée entfernte ſich in aller Eile, ange⸗ trieben zugleich durch die Achtung und die Furcht, dieſe zwei Hebel, welche ſogar eine Schildkröte laufen zu machen im Stande find.
Canolles ſetzte ſeinen Weg fort, kehrte in ſeine Wohnung zurück, fand Meiſter Caſtorin, welcher wie ein Bürgermeiſter in einem großen Lehnſtuhle ausge⸗ ſtreckt ſchnarchte, zog ſeine Officierskleider wieder an und eeibarleie das Ereigniß, das ſich für ihn vorbe⸗ reitete.
„Meiner Treue!“ ſagte er zu ſich ſelbſt,„wenn ich auch die Angelegenheiten von Herrn von Mazarin nicht ſehr gut betreibe, ſo ſcheint es mir doch, ich be⸗ ſorge die meinigen nicht zu ſchlecht.“
Canolles erwartete vergebens die Rückkehr von Pompee; als er aber nach Verlauf von zehn Minuten ſah, daß er ſelbſt nicht und auch Niemand ſtatt ſeiner kam, beſchloß er, ganz allein zu erſcheinen.
Er weckte daher Caſtorin, deſſen Galle der Schlaf einer Stunde beſchwichtigt hatte, ſchärfte ihm mit ei⸗ nem Tone, der keinen Widerſpruch zuließ, ein, ſich für Alles, was da kommen dürfte, bereit zu halten, und ſchlug den Weg nach den Gemächern der Prin⸗ zeſſin ein..
An der Thüre fand der Baron einen Bedienten
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