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auch die Prinzeſſin meine Schwiegertochter und den Herzog meinen Enkel betrifft.“
„Madame,“ erwiederte der junge Mann, Nich wäre in Verzweiflung, wenn mich Euere Hoheit nach der Sendung beurtheilen würde, die ich unglücklicher Weiſe zu erfüllen genöthigt bin. Ich kam in Nantes als Ueberbringer einer Botſchaft für die Königin an. Die Nachſchrift des Sendſchreibens empfahl den Boten Ihrer Majeſtät: die Königin hatte ſodann die Gnade, mich in ihrer Nähe bleiben zu heißen, in Betracht, daß ſie aller Wahrſcheinlichkeit meiner Dienſte bedür⸗ fen würde. Zwei Tage nachher ſchickte mich die Köni⸗ gin hieher; aber wenn ich auch, wie es meine Pflicht war, die Sendung übernahm, mit der mich Ihre Ma⸗ jeſtät zu beauftragen geruhte, ſo wage ich es doch, zu bemerken, daß ich nicht darum nachgeſucht hatte, und daß ich ſie ſogar ausgeſchlagen haben würde, wenn die Könige Weigerungen zu ertragen vermöchten.“
Nach dieſen Worten verbeugte ſich der Officier zum zweiten Male ſo ehrfurchtsvoll, als er es das erſte Mal gethan hatte.
„Euere Erklärung betrachte ich als ein gutes Vor⸗ zeichen, und ich hoffs, ſeitdem Ihr ſie mir gegeben habt, in Ruhe krank ſein zu können. Doch keine falſche Scham, mein Herr, ſagt mir ſogleich die Wahrheit. Wird man mich ſogar in meinem Zimmer bewachen, wie man es meinem armen Sohne in Vincennes macht? Werde ich das Recht haben, zu ſchreiben, und wird man meine Briefe unterſuchen oder nicht? Erlaubt mir dieſe Krankheit, wider allen Anſchein, je wieder aufzuſtehen, wird man meine Spaziergänge beſchränken?“
„Madame,“ antwortete der Officier,„hört den Befehl, den die Königin mir ſelbſt zu geben die Gnade gehabt hat..
„„Geht,““ ſprach Ihre Majeſtät,„verfichert meine Baſe Condé, ich werde für die Herren Prinzen Alles thun, was die Sicherheit des Staates mir zu thun ge⸗


