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„Ich begreife mich, Madame, und ſtehe für Alles. Laßt Pierrot als Prinzen kleiden und den Prinzen als Härier Ich übernehme es, Pierrot ſeine Lection zu ehren.“
„Oh, mein Gott, meinen Sohn allein reiſen laſſen!“
„Euer Sohn, Madame, wird mit ſeiner Mutter reiſen.“
„Unmöglich.“
„Warum? Wenn man einen falſchen Herzog von Enghien gefunden hat, ſo wird man auch eine falſche
„Oh, vortrefflich! ich begreife, mein guter Lenet, mein lieber Lenet; aber wer wird mich vorſtellen?“ fügte die Prinzeſſin mit einer gewiſſen Unruhe bei.
„Seid unbeſorgt, Madame,“ antwortete der un⸗ ſtörbare Rath,„die Prinzeſſin von Condé, der ich mich
Man vernehme, wie ſich die Scene ereignet hatte, von der Lenet der rinzeſſin Meldung machte.
Während die Edelleute in dem Feſtſaale zu trinken, die Geſundheiten der Herren Prinzen auszubringen und Mazarin zu verfluchen fortfuhren, während Lenet in ſeinem Cabinet mit Cauvignac um den Tauſch des Blanquetts handelte, während endlich die Frau Prin⸗ zeſſin ihre letzten Vorkehrungen zur Abreiſe traf, hatte ſich ein Reiter, gefolgt von einem Lackeien, an dem Hauptthore des Schloſſes gezeigt und geläutet.
Der Portier öffnete, aber hinter dem Portier fand der Ankömmling den uns bekannten Hellebardier.
„Woher kommt Ihr?“ fragte dieſer.
„Von Nantes,“ antwortete der Reiter.
Bis dahin ging Alles gut.
t „Wohin geht Ihr?“ fuhr der Hellebardier fort,


