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Pahehnar nicht von ihm zurückzuverlangen die Zart⸗ eit hatte.
„Nun,“ ſprach Cauvignac zu ſeinen Gefährten, „habe ich Euch nicht geſagt, ich würde Euch zum Abend⸗ brod bei dem Herrn Herzog von Enghien einladen?“
„Zu Tiſche, meine Herren!“ rief die Prinzeſſin.
Die Flügel der Seitenthüre öffneten ſich bei die⸗ ſen Worten, und man ſah ein herrliches Abendbrod in der großen Gallerie des Schloſſes aufgetragen.
Das Mahl war äußerſt lärmend: zehnmal bean⸗ tragt, wurde die Geſundheit des Herrn Prinzen ſtets von den Gäſten auf den Knieen, das Schwert in der Hand und mit Verwünſchungen gegen Mazarin, daß die Wände hätten berſten ſollen, ausgebracht. Fergu⸗ zon, ein Gascogner, war bis jetzt nur in der Lage geweſen, die Weine ſeines Landes kennen zu lernen, die er vortrefflich fand, welche aber, wenn man be⸗ währten Männern glauben darf, damals noch nicht in hohem Rufe ſtanden. Bei Cauvignac war es nicht ſo: Cauvignac ſchlug das Gewächs von Moulin⸗à⸗Vent, von Nuits und Chambertin zu ſeinem wahren Werthe an und machte nur einen mäßigen Gebrauch davon. Er hatte das ſchiefe Lächeln von Lenet nicht vergeſſen und dachte, er würde ſeine ganze Vernunft nöthig ha⸗ ben, um mit dem liſtigen Rath einen Handel abzu⸗ ſchließen, den er nicht zu bereuen hätte. Er erregte auch die Bewunderung von Ferguzon, Barrabas und ſeinen drei andern Gefährten, welche, mit den Ur⸗ ſachen dieſer Mäßigkeit nicht vertraut, ſo einfältig wa⸗ ren, zu glauben, ihr Führer gehe in ſich.
Gegen das Ende des Mahles und als die Geſund⸗ heiten häufiger zu werden begannen, entfernte ſich die Prinzeſſin mit dem Herrn Herzog von Enghien und ließ ſo den Gäſten die Freiheit, den Schmauß, ſo lange es ihnen belieben würde, in die Nacht auszudehnen. Es war indeſſen Alles nach ihren Wünſchen gegangen und ſie machte eine umſtändliche Erzählung von der


