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„Meine Herren,“ rief die Prinzeſſin ihre Rede ſchließend,„die Mitwirkung Euerer Tapferkeit, das An⸗
erbieten Euerer Ergebenheit iſt es, was von Euern
edeln Herzen dieſe Waiſe hier fordert. Ihr ſeid unſere Freunde, Ihr habt Euch wenigſtens als ſolche hier eingefunden; was könnt Ihr für uns thun?“
Dann begann nach einem kurzen, feierlichen Still⸗ ſchweigen eine zugleich im höchſten Maße großartige und rührende Scene.
Einer von den Edelleuten verbeugte ſich, ehrfurchts⸗ voll die Prinzeſſin begrüßend, und ſprach:
„Ich heiße Géerard von Montalent und bringe vier Edelleute, meine Freunde, mit mir. Wir haben unter unter uns fünf gute Schwerter und zweitauſend Piſto⸗ len, die wir dem Herrn Prinzen zur Verfügung ſtel⸗ len. Hier iſt unſer Beglaubigungsſchreiben, unterzeich⸗ net von dem Herrn Herzog von Larochefoucault.“
Die Prinzeſſin grüßte ebenfalls, nahm das Be⸗ glaubigungsſchreiben aus den Händen des Gebers, reichte es Lenet und machte den Edelleuten ein Zeichen, auf ihre Rechte zu gehen.
Kaum hatten ſie ihren Platz eingenommen, als ein anderer Edelmann ſich erhob und ſprach:
„Ich heiße Claude Raoul von Leſſac, Graf von Clermont. Ich komme mit ſechs mir befreundeten Edel⸗ leuten. Wir haben jeder tauſend Piſtolen und bitten um die Gunſt, ſie in den Schatz Euerer Hoheit legen zu dürfen. Wir ſind bewaffnet aͤnd equipirt, und ein ein⸗ facher Sold wird uns genügen. Hier iſt unſer Be⸗ glaubigungsſchreiben, unterzeichnet von dem Herrn Herzog von Bouillon.“ 4
„Geht zu meiner Rechten, meine Herren;“ ſagte die Prinzeſſin, nahm den Brief von Herrn von Boutl⸗ lon, durchſah denſelben wie den erſten und übergab ihn Lenet.„Glaubt an meine volle Dankbarkeit.“
Die Edelleute gehorchten.
Ich heiße Louis Ferdinand von Lorges, Graf von


