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ſein Verenden, und es erſcholl der tauſendfältige Ruf: „Es lebe die Frau Prinzeſſin!“ während der junge Prinz auf ſeinem Sattel jauchzte und freudig in die Hände klatſchte.
Die Frau Prinzeſſin zog das Meſſer aus dem Halſe des Thieres, ließ einen Amazonenblick um ſich hergehen, gab die mit Schweiß überzogene Waffe dem Jagdkapitän zurück und ſtieg wieder zu Pferde.
Da trat Lenet zu ihr.
„Darf ich der Frau Prinzeſſin ſagen,“ ſprach er mit ſeinem gewöhnlichen Lächeln,„an wen ſie, den Hals des armen Thieres durchbohrend, dachte 2„
„Ja, Lenet, ſprecht, Ihr macht mir ein Vergnügen.“
„Sie dachte an Herrn von Mazarin, und hätte es gern geſehen, wenn er an der Stelle des Hirſches geweſen wäre.“
„Ja, das iſt es,“ rief die Frau Prinzeſſin,„und ich ſchwöre Euch, ich hätte ihn ohne Mitleid erſtochen; aber in der That, Lenet, Ihr ſeid ein Zauberer.“
Dann ſich gegen die übrige Geſellſchaft umwen⸗ dend, ſprach ſie:
„Nun, da die Jagd vorüber iſt, meine Herren, habt die Güte, mir zu folgen. Es iſt jetzt zu ſpät, um einen andern Hirſch zu lanciren, und überdies erwartet uns das Abendbrod.“
Cauvignac erwiederte dieſe Einladung mit der an⸗ muthigſten Geberde.
„Was macht Ihr denn, Kapitän?“ fragte Ferguzon.
„Ich willige bei Gott ein. Siehſt Du nicht, daß uns die Frau Prinzeſſin zum Abendbrod einladet, wie ich dies Euch verſprochen habe?“
„Cauvignac, Ihr möget mir glauben oder nicht, aber an Euerer Stelle würde ich die Breſche wieder zu erreichen ſuchen.“
„Ferguzon, mein Freund, Euere gewöhnliche Scharf⸗ ſichtigkeit läßt Euch im Stiche. Habt Ihr nicht be⸗ merkt, wie jener ſchwarz gekleidete Herr Befehle er⸗


