Teil eines Werkes 
Der Frauenkrieg : 1.-3. Bändchen (1845)
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den ſah, hatte ich redlich geſtanden große Luſt, mich auf die Partei des Königs zu ſchlagen. Aber die Er⸗ eigniſſe verwickeln ſich teufelmäßig: eine Bewegung übler Laune gegen Herrn von Mazarin, die Klagen, die wir von allen Seiten gegen den Herrn Herzog von Epernon hörten, machten, daß wir in uns gin⸗ gen. Wir dachten, es wäre Gutes, viel Gutes bei der Sache der Prinzen, und meiner Treue! wir er⸗ griffen ſie mit allem Eifer. Der Einnehmer ſchloß ſeine Runde mit dem vereinzelten Häuschen, das Ihr da unten halb unter Pappeln und Adamsfeigenbäumen verborgen ſeht.“ „Das von Nanon!“ murmelte der Edelmann,„ja, ich ſehe es!“ 3

„Wir lauerten auf ihn, als er heraus kam, wir folgten ihm, wie wir es ſeit fünf Tagen thaten, wir ſetzten etwas unterhalb Saint⸗Michel mit ihm über die Dordogne, und als wir mitten im Fluſſe waren, theilte ich ihm unſere politiſche Bekehrung mit und lud ihn mit aller Höflichkeit, der wir fähig find, ein, uns das Geld zuzuſtellen, welches er bei ſich hatte. Könnt Ihr wohl glauben, mein Herr, daß er ſich weigerte? Meine Gefährten durchwühlten nun ſeine Taſchen, und da er ſchrie, daß ein Scandal daraus hätte entſtehen können, ſo bedachte mein Lieutenant, ein Junge voll Mittel, derjenige, welchen Ihr da un⸗ ten in einem rothen Mantel und mein Pferd an der Hand haltend erblickt, er bedachte, ſage ich, daß das Waſſer die Luftſtrömungen auffange und eben dadurch die Fortſetzung des Schalles unterbreche; es iſt dies ein phyſikaliſcher Grundſatz, den ich in meiner Eigen⸗ ſchaft als Arzt begriff und beifällig aufnahm. Derje⸗ nige alſo, welcher den Vorſchlag gemacht hatte, zog den Kopf des Widerſpänſtigen gegen den Fluß und hielt ihn einen Fuß unter dem Waſſer, nicht weiter. Der Einnehmer ſchrie nicht mehr, oder beſſer geſagt⸗ man hörte ihn wenigſtens nicht mehr ſchreien. Wir

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