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Hier iſt er! es iſt, ohne Vorwurf, das zweite Mal, daß ich ihn zeige.“
Der alte Edelmann warf von ferne einen trau⸗ rigen Blick auf das feine Papier, durch welches die Charaktere durchſchienen.
Der junge Mann entfaltete langſam den Brief.
„Ihr erkennt wohl die Handſchrift, nicht wahr?“
„Ja. 3
„Dann gebt mir das Blanquett, und Ihr bekommt den Brief.“
„Sogleich! Erlaubt Ihr mir noch eine Frage?“
„Sprecht, mein Herr.“
Und der junge Mann machte den Brief wieder zu und ſteckte ihn in ſeine Taſche.
„Wie habt Ihr Euch dieſes Billet verſchafft?“
„Das will ich Euch wohl ſagen.“
„Ich höre.
„Es iſt Euch nicht unbekannt, daß die etwas ver⸗ ſchwenderiſche Regierung des Herzogs von Epernon
dieſemn in Guienne große Verlegenheiten zugezogen at.
„Weiter.“
„ Es iſt Euch nicht unbekannt, daß die furchtbar geizige Regierung von Herrn von Mazarin dieſem in der Hauptſtadt große Verlegenheiten zugezogen hat.“
„Was haben Herr von Mazarin und Herr von Epernon bei dieſer Sache zu thun?“
„Wartet: aus dieſen zwei entgegengeſetzten Re⸗ gierungen iſt ein Zuſtand der Dinge hervorgegangen, der ganz bedeutend einem allgemeinen Kriege gleicht, wobei Jeder Partei ergreift: Herr von Mazarin führt in dieſem Augenblick Krieg für die Königin; Ihr führt Krieg für den König; der Herr Coadjutor führt Krieg für Herrn von Beaufort; Herr von Beaufort führt Krieg für Frau von Montbazon; Herr von Laroche⸗ foucault führt Krieg für Frau von Longueville; der


