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komme, oder zieht Ihr es vor, in den meinigen zu ſteigen, damit wir in dem frei bleibenden Schiffe unſere Ruderer entfernt von uns halten können.“ 3 „ Unnöthig, mein Herr, Ihr ſprecht ohne Zweifel eine fremde Sprache?“
„Ich ſpreche Spaniſch.“.
„Ich auch, plaudern wir alſo in dieſer Sprache, wenn es Euch beliebt.“
„Vortrefflich! Welcher Grund,“ fuhr der Edel⸗ mann fort, indem er ſich von dieſem Augenblicke an des verabredeten Idioms bediente,„welcher Grund bewog Euch, dem Herzog von Epernon die Untreue der fraglichen Dame zu enthüllen?“
„Ich wollte dieſem würdigen Herrn einen Dienſt leiſten und mich bei ihm in Gunſt ſetzen.“
„Ihr grollt alſo Fräulein von Lartigues?“
„Ich? ganz im Gegentheil, ich habe ſogar, ich muß es geſtehen, einige Verbindlichkeiten gegen ſie, und es würde mir ſehr leid thun, wenn ihr Unglück widerführe.“ 3
„Ihr habt alſo den Herrn Baron von Canolles zum Feinde?“
„Ich habe ihn nie geſehen, ich kenne ihn nur dem Rufe nach, und es iſt nicht zu leugnen, er beſitzt den eines galanten Cavaliers und eines braven Edelmannes.“ „Es iſt alſo nicht ein Beweggrund des Haſſes, der
Euch zu Eurer Handlungsweiſe antreibt?“ 4„Pfui doch! wenn ich einen Haß gegen den Herrn Baron von Canolles hätte, ſo würde ich ihn bitten, ſich mit mir die Hirnſchale zu zerſchmettern oder die Gurgel abzuſchneiden, und er iſt ein zu galanter Mann, um je eine Partie dieſer Art auszuſchlagen.“
„Ich muß mich alſo an das halten, was Ihr mir geſagt habt.“
„Das wird, glaube ich, das Beſte ſein.“
„Wohl, Ihr habt den Brief, der zum Beweis für
die Untreue von Fräulein von Lartigues dient,


