Teil eines Werkes 
Der Frauenkrieg : 1.-3. Bändchen (1845)
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einzuholen; er war aber nicht wenig erſtaunt, als er in ſeiner Barke nur einen verlarvten und in ſeinen Mantel eingewickelten Menſchen fand.

Die Angſt, welche ihn nie verlaſſen hatte, ver⸗ doppelte ſich jetzt und er fragte nur ſtammelnd die fremde Perſon um ihre Befehle.

Binde Deinen Kahn an dieſes Holz an, ſprach Cauvignac, die Hand nach einem von den Pfählen ausſtreckend,ſo nahe als möglich, zu dem Schiffe je⸗ nes Herrn.

Und ſeine andeutende Hand ging zu dem Herrn über, den der Fährmann von Iſon gebracht hatte.

Der Ruderer gehorchte und durch die Strömung Bord an Bord gelegt, erlaubten die Barken den zwei Bevollmächtigten, folgende Unterredung zu eröffnen.

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II.

Wie? Ihr ſeid verlarvt, mein Herr? fragte zu⸗ gleich erſtaunt und trotzig der mit dem Fährmann

von Iſon Angekommene, ein dicker Mann von unge⸗

fähr fünfundfünfzig bis achtundfünfzig Jahren, mit finſterem, ſtarrem Auge, dem eines Raubvogels ähn⸗ lich, mit grauwerdendem Schnurrbarte und Kinnbarte, der, wenn er keine Maske vorgenommen, wenigſtens ſeine Haare und ſein Geſicht ſo gut als möglich unter einem betreßten Hute und ſeine Kleider und ſeinen Körper unter einem langen blauen Mantel verborgen hatte.

Die Perſon näher betrachtend, welche ihn ange⸗ redet hatte, konnte ſich Cauvignac nicht enthalten, ſein Sehennen durch eine unwillkürliche Bewegung zu ver⸗ rathen.

Nun, mein Herr? fragte der alte Edelmann, was habt Ihr?