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„Ich danke, Meiſter Biscarros, ich danke,“ ſprach der Fremde, gab ſeinen Gefährten ein Zeichen, ihm zu folgen, ritt raſch nach den Bäumen zu und klopfte 5n bie bezeichnete Hütte. Die Frau des Fiſchers
nete. Der Fiſcher ſaß, wie Meiſter Biscarros geſagt hatte, bei Tiſche.
„Nimm Deine Ruder,“ ſprach der Reiter,„und folge mir. Es iſt ein Thaler zu verdienen.“
Der Fiſcher ſtand mit einer Haſt auf, welche zum Beweiſe diente, wie wenig freigebig der Wirth zum Goldenen Kalbe ſeine Händel mit ihm abſchloß. „Wollt Ihr nach Vayres hinab fahren?“ fragte er.
„Nein. Ihr ſollt mich nur bis mitten in den Fluß führen und einige Minuten mit mir daſelbſt
eiben.“
Der Fiſcher machte große Augen bei Auseinander⸗ ſetzung dieſer ſeltſamen Laune. Da aber ein Thaler zu verdienen war und er zwanzig Schritte hinter dem Reiter, welcher an ſeine Thüre geklopft hatte, die Ge⸗ ſichter ſeiner Gefährten erblickte, ſo machte er keine Schwierigkeiten, wobei er wohl bedachte, daß der Mangel an gutem Willen auf ſeiner Seite die Anwen⸗ dung der Gewalt herbeiführen würde, und daß er bei einem ſolchen Streite die angebotene Belohnung ver⸗ lieren müßte.
Er erwiederte alſo ſchleunig dem Fremden, er ſtünde mit ſeiner Barke und ſeinen Rudern zu Dienſten.
Die kleine Truppe rückte nun unmittelbar gegen
den Fluß vor, und während der Fremde bis an den
Rand des Waſſers ritt, hielt ſie auf der Höhe der Böſchung ſtille, und ſtellte ſich, ohne Zweifel aus Furcht vor einem Ueberfalle, ſo auf, daß ſie nach allen Seiten ſehen konnte. Von dem Punkte aus, wo die Truppe ſtand, konnte ſie zugleich die Ebene beherrſchen,


