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„Ah! den ſucht der Herr nicht?“ ſprach Bis⸗ carros. 3
„Nein.“
„Nun, in Erwartung deſſen, welchen der Herr ſucht und der unfehlbar hier vorbeikommen muß, weil es nur eine Straße gibt, könnte der Herr bei mir eintreten und ſich und ſeine Gefährten erfriſchen.“
„Ich danke, ich kann nicht mehr, als Euch dan⸗ ken und Euch bitten, mir zu ſagen, wie viel Uhr es ſein mag.“
„Es ſchlägt ſo eben ſechs Uhr im Dorfe, mein Herr; hört Ihr den ſchweren Klang der Glocke 2
„Wohl. Nun noch einen letzten Dienſt, Herr Biscarros.“—
„Mit Vergnügen.“ 3
„Sagt mir wenn es Euch gefällig iſt, wie ich 8 einen Nachen und einen Schiffer verſchaffen önnte.“
„Um über den Fluß zu ſetzen?“
„Nein, um darauf ſpazieren zu fahren.“
„Nichts leichter. Der Fiſcher, welcher mir meine Fiſche liefert.... Liebt Ihr Fiſche, mein Herr?“ fragte Biscarros in Form einer Parentheſe und zu ſeinem Gedanken zurückkehrend, den Fremden zu einem Abendbrod in ſeinem Gaſthauſe zu veranlaſſen.
„Das iſt eine mittelmäßige Speiſe,“ antwortete der Fremde;„wenn der Fiſch jedoch gehörig gewürzt iſt, ſage ich nicht pfui.“
„Ich habe ſtets vortreffliche Fiſche, mein Herr.“
„Dazu wünſche ich Euch Glück. Kommen wir jedoch auf den zurück, welcher ſie Euch liefert.“
„Das iſt richtig. Um dieſe Zeit hat er ſein Tage⸗ werk vollbracht und ſitzt ohne Zweifel beim Eſſen. Ihr könnt von hier aus ſeine Barke an den Weiden, ganz da unten neben der Ulme, angebunden ſehen. Sein Haus iſt hinter jenem Weidengebüſche verborgen. Ihr findet ihn ſicherlich bei Tiſche.“


