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Knie, um zum Angriff, wie zur Vertheidigung bereit zu ſein, und machte von Zeit zu Zeit ſeinen Gefähr⸗ ken, die in Allem ſeine Bewegungen nachahmten, ein Zeichen, ſich in Marſch zu ſetzen. Dann wagte er wieder einige Schritte, und daſſelbe Manoeuvre be⸗ gann abermals.
Biscarros folgte mit den Augen dieſem Reiter, deſſen Marſch ihn ſo mächtig in Anſpruch nahm, daß er während dieſer ganzen Zeit die Federn, welche er zwiſchen dem Daumen und dem Zeigefinger hielt, dem Vogel aus dem Leibe zu rupfen vergaß.
„Das iſt ein vornehmer Herr, der mein Haus ſucht,“ ſprach Biscarros,„dieſer würdige Edelmann ſcheint kurzſichtig zu ſein. Mein goldenes Kalb iſt doch friſch gemalt und das Schild ſpringt bedeutend vor. Wir wollen uns ein wenig in das Licht ſtellen.“
Meiſter Biscarros pflanzte ſich mitten auf der Straße auf, wo er das Geflügel mit Geberden voll Erhabenheit und Majeſtät zu rupfen fortfuhr.
Dieſe Bewegung brachte die von dem Wirthe er⸗ wartete Wirkung hervor. Kaum erblickte ihn der Rei⸗ ter, als er gerade auf ihn zuritt und mit höflicher Begrüßung zu ihm ſagte:
„Um Vergebung, Meiſter Biscarros, habt Ihr nicht auf dieſer Seite eine Truppe von Kriegsleuten geſehen, welche meine Freunde find und mich ſuchen müſſen? Kriegsleute will viel ſagen, Leute vom Schwerte iſt das rechte Wort, bewaffnete Leute, ja, bewaffnete Leute, das drückt meinen Gedanken beſſer aus. Habt ſhr alſo eine kleine Truppe bewaffneter Leute ge⸗ ſehen?“
Biscarros fühlte ſich im höchſten Maße geſchmei⸗ chelt, als er ſeinen Namen nennen hörte, und grüßte ebenfalls auf das Freundlichſte. Es war ihm ent⸗ gangen, daß der Fremde mit einem Blicke, den er auf ſein Gaſthaus warf, den Namen und die Eigen⸗


