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weſenheit nicht, nur der Capitän ließ ſie fragen, ob ſie wünſche, daß man ihr Mittageſſen auf dem Zim⸗ mer ſervire.
Allein ſie dankte, indem ſie ſagte, daß ſie Nichts
eſſe.
Das Schiff fuhr fort, mit vollem Winde zu ſe⸗ geln, indem es neun Knoten in der Stunde zurücklegte, ſo daß man den Azoren ſich eiligſt nahte. Die Paſſa⸗ giere waren wieder auf das Verdeck hinauf geſtiegen, und erfreuten ſich an der Friſche des Abends, indem ſie die Blicke auf dieſe Gruppe von Inſeln richteten, welche ungefähr noch vier bis fünf Stunden von dem Fahrzeuge entfernt waren. Der Capitän John Dickens und der Lieutenant Wilhelm Thurnſon plauderten mit einander, und der Bootsmann Samuel träumte.
Von Zeit zu Zeit warfen die beiden Officiere die Augen auf ihn, dann nahten ſie ſich, fortwährend plau⸗ dernd, ihm, und blieben vor ihm ſtehen.
„Nicht wahr, Samuel, das iſt ſie?“ ſagte der Capitän.
„Die, von welcher Herr Heinrich immer mit mir ſprach?“
„Ja, und die er Cäcilie nannte.“
„Sie iſt es wirklich, Capitän.“
„Sehen Sie, William,“ ſagte der Capitän,„ſie iſt es alſo, ich habe es errathen.“
„Und was will ſie in Guadeloupe machen?“
„Nun, Sie wiſſen, daß Herr Heinrich einen rei⸗ chen Onkel dort hat, der Millionär iſt; wahrſcheinlich wird ſie zu ihm gehen.“
Die beiden Offiziere ſetzten ihren Spaziergang fort und auch ihre Unterredung, die ſie unterbrochen hatten, um ſich an Samuel mit der Frage zu wenden, die wir erzählt haben.
Indeſſen nahte die Nacht, man brachte den Thee auf das Verdeck, und fragte Cäcilie, ob ſie heraufzu⸗ kommen beliebe; allein wie beim Mittageſſen, lehnte


