— fuhren fort, davon zu ſprechen. Dann kam ihr Name nach und nach weniger mehr in der Unterhaltung vor 4 und da ſie nicht wieder erſchien, vergaß man ſie ganz und gar.
XXIV. Schluß.
Drei Monate nach den Ereigniſſen, welche wir erzählt haben, fuhr eine ſchöne Handelsbrigg mit vol⸗ len Segeln gegen die Antillen, indem ſie die Paſſat⸗ ihee welche zwiſchen den Wendekreiſen wehen, auf⸗ uchte. Dieſe Brigg war keine andere, als unſere alte
6 Bekannte, die ſchöne Anng.
Sie war ſeit vierzehn Tagen von London abgeſe⸗ gelt, wo ſie eine Ladung nach Guadeloupe eingenom⸗ men hatte, als gegen fünf Uhr Abends der Matroſe auf dem Maſtkorbe jenes Wort ertönen ließ, welches immer einen tiefen Eindruck auf den Geiſt der Reiſen⸗ den, beſonders aber auf den der Seeleute macht, das Wort: Land! Bei dieſem Rufe, welcher bis unter die Verdecke des Fahrzeuges drang, eilte Alles, was von Paſſagieren am Bord war, auf das Verdeck. Unter dieſen befand ſich ein junges Mädchen von neunzen
9 bis zwanzig Jahren. Sie ging auf den Lootſen zu, welcher, als er ſie kommen ſah, ſeine Mütze ehrfurchts⸗ voll abnahm:
„Habe ich nicht Land rufen hören, guter Sa⸗
. muel?“ fragte ſie.
„Ja, Fräulein Cäcilie,“ antwortete dieſer.
„Und welches Land?“
„Die Azoren.“


