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Blitzſtrahl erhellt, jenes große Weltmeer, welches ſtür⸗ mend und brauſend an ihre Füße an dem Tage hin⸗ gewogt hatte, an welchem ſie am Arme Heinrichs auf den Strandſteinen von Boulogne ging.
Sie dankte dem Employé für ſeine Aufklärungen und entfernte ſich.
Nun war für Cäcilie Alles klar. Dieſe lange Zeit, welche ſeit dem Tode Heinrichs verfloſſen, und die ſie
it Warten zugebracht, hatte ſie verloren, um zu ſuchen, wo er blieb. Die Nachforſchungen waren, wie ſie gewöhnlich von Regierungen im Allgemeinen, wenn ſie kein beſonderes Intereſſe haben, geſchehen, ange⸗ ſtellt worden. Man hatte die Nachricht in den Zei⸗ tungen angekündigt, aber Cäcilie las kein Journal, endlich hatte man eines Tags ſich entſchloſſen, die Brief⸗ träger zu verſammeln und ſich an dieſe zu wenden, und nun hatte einer dieſer braven Leute erklärt, daß er achtzehn Monate früher Briefe an ein Fräulein Cäci⸗ lie de Marfilly gebracht habe, und daß dieſe Rue du Coq Nr. 5 wohne.
Cäcilie kehrte nach Hauſe, ſtieg ihre fünf Treppen hinauf und wollte gerade läuten, als ſie bemerkte, daß die Thüre auf ſtehe; da ſie glaubte, daß Mademoiſelle Aspafia zu irgend einer Nachbarin gegangen ſei, ließ ſie die Thüxe auf ſtehen, wie ſie ſie gefunden hatte. Ihre erſte Sorge war zu der Marguiſe hineinzugehen, dieſe lag im Bette, den Kopf auf beide Hände geſtützt und ſchlief.„
Cäcilie ging in ihr Zimmer und zunächſt zu dem Sekretär, welcher ihren Schatz umſchloß, das heißt, Heinrichs Briefe..
Unter dieſen Briefen ſuchte ſie den heraus, wel⸗ chen ihr Heinrich von Boulogne geſchrieben hatte, und ſie las folgende Zeilen: 3
„ Dieſes große und heilige Ding, das Meer, habe ich mit einem tiefen Gefühl im Herzen geſehen; wie dieſes allen höheren Gedanken entſpricht, wie es zu⸗


